Gerbstedt Info
Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 20:05 Uhr

Friedeburgerhütte in Sorge

Friedeburgerhütte/MZ. Wassernot in Friedeburgerhütte. Nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder von einem bedrohlichen Ansteigen des Wassers in mehr als 50 Kellern der Stadt Gerbstedt die Rede war, kommt jetzt eine weitere Hiobsbotschaft aus Friedeburgerhütte, wo mehrere Hausbesitzer über Wasser in den Kellern klagen.

Wie viele Häuser derzeit betroffen sind, vermag im Moment noch keiner zu sagen, aber Monika Ost weiß aus ihrer Nachbarschaft von mehreren Fällen und ist angesichts der Schneemassen, die derzeit rund um den Ort liegen, in großer Sorge, dass ein mögliches Tauwetter schlimme Folgen haben könnte.

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Bei Monika Ost in Friedeburgerhütte sammelt sich das Wasser nicht nur im Keller, sondern auch auf dem Hof. (FOTO: PRIVAT)
 

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Samstag, den 18. Dezember 2010 um 14:14 Uhr

Landwirte im Einsatz gegen Schnee

GERBSTEDT/MZ. In der Einheitsgemeinde Gerbstedt geht man beim Winterdienst neue Wege. In den einzelnen Orten sind Verträge mit Landwirten abgeschlossen worden, die den Schnee zur Seite schieben. "Und das klappt bisher gut", sagt Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU). Profitieren davon würden beide Seiten. Die Stadt müsse nicht zusätzliche Fahrzeuge anschaffen, die Landwirte könnten im Winter ein bisschen Geld zusätzlich verdienen.

Innerorts seien durch diese Maßnahme die Straßen im Großen und Ganzen gut befahrbar, so Schwarz. Schwieriger sei es, auf den Kreisstraßen voranzukommen. Aber auch da würden die von Gerbstedt engagierten Landwirte im Notfällen eingreifen. So zum Beispiel, als am Donnerstag Lochwitz von der Umwelt abgeschnitten war. Da habe der städtische Winterdienst die Kreisstraße von Heiligenthal nach Lochwitz frei geräumt. Ähnlich sei es bei einer Kreisstraße bei Augsdorf gewesen. Geregelt werden müsse in solchen Fällen die Kostenfrage. Darüber sei mit dem Landkreis noch zu sprechen, so Schwarz.

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In Rottelsdorf räumen Landwirte die Straßen. (FOTO: KLAUS WINTERFELD)
 

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Mittwoch, den 15. Dezember 2010 um 12:51 Uhr

Show und Fettbemmen für die Fans

EISLEBEN/MZ. Auf der kleinen Insel, links von Sumatra, da müssen sie wohnen. Woher wüssten sie sonst alles über diese Handkanten-Orang-Utans, die eine ganze Schiffsladung Dachziegel (Frankfurter Pfanne) kaputt jeschlahn ham. "Das ist doch alles nur Jegahkle", würde Sven da wohl erwidern.

Nein, Sven und Gilli wohnen nicht in fernen Ländern, obwohl sie so etwas wie Exoten sind. Jeder glaubt sie zu kennen oder etwas über sie zu wissen. Doch nur Freunde haben je mit ihnen auf der heimischen Couch gesessen. Und das soll auch so bleiben. "Unser Privatleben geht keinen was an", sagt Gilli, 35, und gelernter Klempner. Obwohl er einmal, ganz am Anfang des Gesprächs, sagt: "Wir sind Ingenieure." Da hat er vielleicht nicht ganz Unrecht. Denn gebe es so etwas wie einen Ingenieur für Unterhaltungskunst, der Titel müsste den beiden vom Duo "Elsterglanz" ehrenhalber verliehen werden. Fast 40000 Besucher sahen in diesem Jahr die 38 Auftritte der beiden. Allein mehr als 4000 davon kamen zu den drei Vorstellungen in der Eisleber Tennishalle.

Wie sie sich selber sehen? "Ja, was sind wir eigentlich?", fragt Sven. Und sinniert. Ohne allerdings zu einem Ergebnis zu kommen. "Die Leute sollen einfach nur Spaß haben. Dann haben wir ihn auch", sagt er. "Die Magie muss stimmen." Wobei dass mit der Magie so eine Sache ist, wie Gilli weiß.

Denn an seine Jeanette, die im Netto an der Kasse sitzt, kommt er nicht ran. Netto-Verbot, Deutschland weit. Also flugs das Buch "Schwarze Magie leicht gemacht" zur Hand genommen und nach Wegen gesucht. Aber wieso eigentlich beschreiben wollen, was Zehntausende in diesem Jahr gesehen haben. Erstens ist die Tour vorbei und zweitens lässt sich das Programm "Die Brutalität im Weltall nimmt zu" genau so wenig beschreiben, wie man Gras wachsen hört. Man muss es einfach nur erlebt haben.

Dabei wollten Sven Wittek (39) und Gilbert Rödiger (35), die sich "schon ewig" kennen, eigentlich mal mit Freunden als Rockband auf der Bühne stehen. Doch irgendwie kam es anders. "Wir haben schon immer mal rumgeblödelt", erzählt Gilli. Und zu Weihnachten gab es für die Freunde eine Tonbandkassette mit schrägen Geschichtchen. "Das hatte aber noch nichts mit Elsterglanz zu tun", sagt Sven. Das mit den Späßen ging auch dann weiter, als beide der Arbeit wegen 1997 nach Wiesbaden zogen. Aus Kassetten wurden CDs. Aber immer nur Weihnachten. Und immer nur zehn Stück für die guten Freunde. Doch irgendwie müssen die Tonträger ein ungeahntes Eigenleben entwickelt haben. Dank Internet schien bald die halbe Welt "Elsterglanz" zu kennen. Wer als erster meinte, sie sollen doch mit ihren Sachen auf die Bühne gehen, weiß keiner mehr. Aber beide sträubten sich viele Jahre heftig. "Wir haben uns das einfach nicht vorstellen können. Wenn du im Studio sitzt, kannst du alles, was dir nicht gefällt, wieder löschen. Aber live muss es ja passen", erzählt Sven.


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Freitag, den 10. Dezember 2010 um 13:36 Uhr

Schlittertour statt Mathe

HEILIGENTHAL/MZ. So könnte der Schulalltag sicher öfters für viele Mädchen und Jungen ablaufen: Statt Matheformeln pauken mit dem Schlitten den Hang hinabdüsen. In der Grundschule Heiligenthal war das am Donnerstag möglich. Da sich im Schülerverkehr am Morgen wie angekündigt kein Rad drehte, sind dort lediglich fünf der insgesamt 67 Kinder zum Unterricht erschienen. "Unsere Schüler kommen aus 16 Orten", sagt Schulleiterin Anika Rößler. Da seien die Kinder auf die Busse angewiesen. Für Eltern sei es bei solch extremen Wetterlagen schwierig, früh die Kinder mit den eigenen Autos in die Schule zu bringen, denn in den überwiegend kleinen Orten seien zu dieser Zeit die Straßen noch nicht geräumt.

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Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 11:51 Uhr

Achtung-Vorfahrtsänderung!

FK. Aufgrund verschiedener Anfragen von Bürgern/innen, Abstimmungen mit den zuständigen Behörden erfolgt in der nächsten Zeit eine Änderung der Vorfahrtsregelung am Krankenhausberg/Hettstedter Straße/Harxheimer Weg.
 
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Foto Bernd Neumann Archiv
 
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Freitag, den 03. Dezember 2010 um 21:29 Uhr

Zum Artikel "Erkundungen in der Tiefe"

FK. Als ich diesen Artikel las, war ich mal wieder sehr erstaunt und zwar nicht über das eigentliche Ereignis, sondern über den Inhalt. Da ich diese Baustelle dort selbst betreue muss ich da einfach ein wenig richtig stellen.
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Freitag, den 03. Dezember 2010 um 09:45 Uhr

Erkundungen in der Tiefe

HETTSTEDT/MZ. Spezialisten einer Firma aus Niederröblingen sind derzeit in der Hettstedter Klubhausstraße auf Erkundungstour. Dort war bei Pflasterarbeiten ein Stück Erde eingebrochen, unter der ein Hohlraum zum Vorschein kam. "Wir ergründen jetzt, an welchen Stellen hier alles noch Hohlräume sind", sagt Aribert Schneider von der Firma Bergbau, Stollen- und Tunnelbau Mansfeld.

Eine akute Gefahr, dass es zu weiteren Erdeinbrüchen komme, sehe er nicht. In der Klubhausstraße hat man zunächst eine Teufe gesetzt. Von dort arbeitet man sich Stück für Stück voran. "Das ist alles sehr aufwändig", sagt Aribert Schneider. Großartig Technik komme dabei nicht zum Einsatz. Mit Hacke und Presslufthammer gehe man in etwa sechs Meter Tiefe vorsichtig vorwärts. Das lose Gestein wandert in einen Container, die frei gelegten Bereiche würden sofort mit Stahlprofilen gesichert, so Schneider.


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