Sonntag, den 02. Januar 2011 um 12:36 Uhr

RE: "Kampfansage an Schwarzkittel!"

 

Auch in Gerbstedt gilt das Bundesjagdgesetz

Wer Ihren Artikel zur „Wildschweinplage“ in Gerbstedt liest, muss sich schon wundern, mit welchen Vorurteilen Jäger hier belegt werden: wir sind doch keine wild um uns schießenden Cowboys, die alles, was sich uns auf vier Beinen in den Weg stellt, über den Haufen schießen. Jäger sind verantwortungsvolle Zeitgenossen und Naturschützer, die auch Aufgaben für die Gesellschaft übernehmen.

Hier läßt aber jemand die Sau raus!

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Samstag, den 01. Januar 2011 um 13:44 Uhr

Gleichbehandlung mit Eisleben angemahnt

BÜRGERARBEIT

GERBSTEDT/MZ - Der Gerbstedter Bürgermeister Schwarz (CDU) hat bezüglich der Bürgerarbeit Gleichbehandlung mit Eisleben angemahnt. „Eisleben bekommt 1,5 Millionen Euro vom Kreis, das ist o.k.", sagte er.

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Samstag, den 01. Januar 2011 um 13:42 Uhr

Neue Mitglieder mit Sitz und Stimme

GERBSTEDT/MZ - Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt hat Zuwachs erhalten. Die Ortschaft Freist ist im Rat fortan durch Ortsbürgermeister Horst Straße (Freie Wähler) vertreten. Aus der Ortschaft Friedeburg zog Siegfried Haaßengier (CDU) in den Stadtrat ein. Die Ortschaft Heiligenthal konnte auf Grund ihrer Einwohnerzahl zwei Vertreter entsenden: Margitta Hauschild und Manfred Ahlfänger (beide CDU).
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Samstag, den 01. Januar 2011 um 13:28 Uhr

Winterdienst wird teurer als geplant

STADTRAT Haushalt der Einheitsgemeinde Gerbstedt hat wie im Vorjahr ein Manko von 2,2 Millionen Büro.

GERBSTEDT/MZ - Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt hat die Haushaltssatzung 2011 beschlossen. Die Diskussion dazu hatte bereits im Vorfeld beim traditionellen „Runden Tisch" der Stadträte mit den Ortsbürgermeistern stattgefunden, so dass der Beschlussfassung nichts mehr im Wege stand.

Lediglich Edgard von Stromberg, der Ortsbürgermeister von Weifesholz, meldete sich noch zu Wort und sprach von einem „miserablen Haushalt". „Ich kann ja kaum schlafen, wenn ich so etwas lese", sagte er angesichts des Defizits von 2,2 Millionen Euro. Die Hälfte der Einnahmen werde über Kassenkredit finanziert. „Das kann doch nicht wahr sein!", erregte er sich und fragte: „Wo kommen wir denn hin? Wir können doch nicht für dienächsten Generationen stillschweigend neue Schulden schaffen!" Kein Widerspruch dazu in der Versammlung. Stadtrat Manfred Lüning (Die Linke) forderte in diesem Zusammenhang eine Reform der Kommunalfinanzen, um die Kommunen in die Lage zu versetzen, ihr Recht auf Selbstverwaltung auch tatsächlich wahrnehmen zu können. Im Moment bestehe doch das Problem darin, „dass wir mit immer weniger Geld auskommen müssen", sagte er. 

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Mittwoch, den 22. Dezember 2010 um 20:05 Uhr

Friedeburgerhütte in Sorge

Friedeburgerhütte/MZ. Wassernot in Friedeburgerhütte. Nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder von einem bedrohlichen Ansteigen des Wassers in mehr als 50 Kellern der Stadt Gerbstedt die Rede war, kommt jetzt eine weitere Hiobsbotschaft aus Friedeburgerhütte, wo mehrere Hausbesitzer über Wasser in den Kellern klagen.

Wie viele Häuser derzeit betroffen sind, vermag im Moment noch keiner zu sagen, aber Monika Ost weiß aus ihrer Nachbarschaft von mehreren Fällen und ist angesichts der Schneemassen, die derzeit rund um den Ort liegen, in großer Sorge, dass ein mögliches Tauwetter schlimme Folgen haben könnte.

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Bei Monika Ost in Friedeburgerhütte sammelt sich das Wasser nicht nur im Keller, sondern auch auf dem Hof. (FOTO: PRIVAT)
 

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Samstag, den 18. Dezember 2010 um 14:14 Uhr

Landwirte im Einsatz gegen Schnee

GERBSTEDT/MZ. In der Einheitsgemeinde Gerbstedt geht man beim Winterdienst neue Wege. In den einzelnen Orten sind Verträge mit Landwirten abgeschlossen worden, die den Schnee zur Seite schieben. "Und das klappt bisher gut", sagt Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU). Profitieren davon würden beide Seiten. Die Stadt müsse nicht zusätzliche Fahrzeuge anschaffen, die Landwirte könnten im Winter ein bisschen Geld zusätzlich verdienen.

Innerorts seien durch diese Maßnahme die Straßen im Großen und Ganzen gut befahrbar, so Schwarz. Schwieriger sei es, auf den Kreisstraßen voranzukommen. Aber auch da würden die von Gerbstedt engagierten Landwirte im Notfällen eingreifen. So zum Beispiel, als am Donnerstag Lochwitz von der Umwelt abgeschnitten war. Da habe der städtische Winterdienst die Kreisstraße von Heiligenthal nach Lochwitz frei geräumt. Ähnlich sei es bei einer Kreisstraße bei Augsdorf gewesen. Geregelt werden müsse in solchen Fällen die Kostenfrage. Darüber sei mit dem Landkreis noch zu sprechen, so Schwarz.

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In Rottelsdorf räumen Landwirte die Straßen. (FOTO: KLAUS WINTERFELD)
 

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Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 11:51 Uhr

Achtung-Vorfahrtsänderung!

FK. Aufgrund verschiedener Anfragen von Bürgern/innen, Abstimmungen mit den zuständigen Behörden erfolgt in der nächsten Zeit eine Änderung der Vorfahrtsregelung am Krankenhausberg/Hettstedter Straße/Harxheimer Weg.
 
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Foto Bernd Neumann Archiv
 
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Freitag, den 26. November 2010 um 00:17 Uhr

Kampf dem Nass

GERBSTEDT/KEMBERG/MZ. Nach acht Stufen endet die Treppe aus roten Ziegelsteinen im Wasser. Die dunkle schlierige Brühe glänzt im Licht einer Baulampe. "Das war mal ein Kohlenkeller", sagt Olaf Lüdicke fast entschuldigend, "deshalb ist das so dreckig". Er holt einen Zollstock hervor - bei 96 Zentimetern steht das Wasser.
 
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(Forto: Archiv)
 

Der 47-Jährige aus Gerbstedt (Mansfeld-Südharz) hält damit so etwas wie einen traurigen Rekord in der 8 000-Einwohner-Stadt: Der Keller seines mehr als 100 Jahre alten Hauses steht am vollsten, weil er besonders tief ist. Lüdicke zählt auf: "Die Friedrichstraße, Am Bahndamm, die Otto- und die Lutherstraße." Er nennt Namen von Familien, rechnet nach und sagt dann: "Mehr als 50. In mehr als 50 Häusern sind die Keller überflutet. Oder zumindest ist das Mauerwerk nass." 2006 fing es an, erinnert sich Lüdicke: "Da hatte ich bloß eine Pfütze im Keller." In den Folgejahren wurde es immer mehr. Und immer mehr Nachbarn waren betroffen. Sie rätseln in Gerbstedt, was die Ursache sein könnte: Ein naher Bach, dessen Fluss von Unkraut und Schlamm gebremst wird, so dass Wasser sich einen anderen Weg sucht? Der Bau eines Abwasserkanals, bei dem vor einigen Jahren eine wasserundurchlässige Schicht zerstört worden sein könnte, so dass Grundwasser freie Bahn in Richtung Keller hat? Noch ist die Ursache unklar.

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Der Lobach (Forto: Archiv)

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Donnerstag, den 25. November 2010 um 12:53 Uhr

Abwasserkanal ist Hauptverdächtiger

Gerbstedt/MZ. Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt, Stadtverwaltung und Bürgerinitiative "Stoppt die Kellerüberflutung" wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis einer Einwohnerversammlung, zu der die Bürgeriniatiative angesichts des dramatisch ansteigenden Wassers in den Saal des

Schützenhauses eingeladen hatte. "Benennt drei Leute", forderte Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) die Veranstalter auf. Diese drei würden fortan künftig zu allen Beratungen eingeladen, bei denen es um dieses Thema geht. Damit sei gewährleistet, dass der Informationsfluss zu den betroffenen Bürgern in Gang kommt, der bislang gefehlt habe, wie Schwarz einräumte, der sich und die Verwaltung an diesem Abend mitunter angegriffen fühlte.

In den vergangenen zwei Jahren sei viel Vertrauen verloren gegangen, hatte Olaf Lüdicke, Sprecher der Bürgerinitiative, einleitend gesagt. Vertrauen in die Verwaltung, in die Stadt. Bürgermeister Schwarz sah sich veranlasst, auf Zuständigkeiten hinzuweisen. Für die Instandhaltung des oft genannten Lohbaches sei nicht die Stadt zuständig, sondern der Unterhaltungsverband "und niemand anders". Wobei der Bach nach Ansicht von Schwarz sicher nicht die Hauptursache für die entstandene Situation sei. "Hauptursache ist der Abwasserkanal", so Schwarz. Chris Elster, Mitbegründer der Bürgerinitiative, hält den Kanal ebenfalls für den "Hauptverdächtigen", also den Abwasserzweckverband, der dafür verantwortlich ist. Elster sagte, dass bislang zehn Hausanschlüsse ausgemacht wurden, die nicht fachgerecht verlegt worden sind. Überdies habe eine Videobefahrung ergeben, dass im Regenkanal ständig Wasser läuft, auch dann, wenn es nicht regnet. Wo das Wasser herkommt, wisse keiner, doch wo es hinfließt: in die Keller.

Alle bislang ergriffenen Maßnahmen haben nicht den erhofften Nutzen gebracht. Einige wurden sogar in Frage gestellt. "Wir haben zig Mal gesagt, der Schlammfang ist an der falschen Stelle", sagte Hans-Jürgen Henze und fand damit Zustimmung beim Bürgermeister, der von einer "Fehlkonstruktion" sprach. Doch das Augenmerk sollte auf den Abwasserkanal gerichtet werden, unterstrich auch Barbara Olze (CDU), die Vorsitzende des Stadtrates. Es werde Zeit und viele Messungen kosten, den Kanal als Verursacher der Überflutungen nachzuweisen.

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Freitag, den 22. Oktober 2010 um 11:02 Uhr

Vergebens auf Entspannung gewartet

SIERSLEBEN/MZ/BZ. Die Landesgartenschau in Aschersleben ist seit gestern Geschichte, doch wer geglaubt hatte, dass mit dem Ende dieser viel gepriesenen Ausstellung auch eine Verringerung des Schwerlastverkehrs zwischen Siersleben und Welfesholz verbunden sei, sah sich bislang getäuscht.

Kein Rückgang zu spüren

Dabei hatten die zuständigen Landesbehörden in den vergangenen Wochen immer wieder das Argument ins Feld geführt, dass der von den Sierslebern als "unerträglich" empfundene Strom der Lastzüge doch nur vorübergehender Natur sei. Sie hatten immer wieder versichert, dass der Ort nach der Landesgartenschau einen spürbaren Rückgang der Verkehrsbelastung erleben werde.

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