RE: "Kampfansage an Schwarzkittel!"
Auch in Gerbstedt gilt das Bundesjagdgesetz
Wer Ihren Artikel zur „Wildschweinplage“ in Gerbstedt liest, muss sich schon wundern, mit welchen Vorurteilen Jäger hier belegt werden: wir sind doch keine wild um uns schießenden Cowboys, die alles, was sich uns auf vier Beinen in den Weg stellt, über den Haufen schießen. Jäger sind verantwortungsvolle Zeitgenossen und Naturschützer, die auch Aufgaben für die Gesellschaft übernehmen.
Hier läßt aber jemand die Sau raus!

Gleichbehandlung mit Eisleben angemahnt
BÜRGERARBEIT
GERBSTEDT/MZ - Der Gerbstedter Bürgermeister Schwarz (CDU) hat bezüglich der Bürgerarbeit Gleichbehandlung mit Eisleben angemahnt. „Eisleben bekommt 1,5 Millionen Euro vom Kreis, das ist o.k.", sagte er.
Neue Mitglieder mit Sitz und Stimme
Winterdienst wird teurer als geplant
STADTRAT Haushalt der Einheitsgemeinde Gerbstedt hat wie im Vorjahr ein Manko von 2,2 Millionen Büro.
GERBSTEDT/MZ - Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt hat die Haushaltssatzung 2011 beschlossen. Die Diskussion dazu hatte bereits im Vorfeld beim traditionellen „Runden Tisch" der Stadträte mit den Ortsbürgermeistern stattgefunden, so dass der Beschlussfassung nichts mehr im Wege stand.
Lediglich Edgard von Stromberg, der Ortsbürgermeister von Weifesholz, meldete sich noch zu Wort und sprach von einem „miserablen Haushalt". „Ich kann ja kaum schlafen, wenn ich so etwas lese", sagte er angesichts des Defizits von 2,2 Millionen Euro. Die Hälfte der Einnahmen werde über Kassenkredit finanziert. „Das kann doch nicht wahr sein!", erregte er sich und fragte: „Wo kommen wir denn hin? Wir können doch nicht für dienächsten Generationen stillschweigend neue Schulden schaffen!" Kein Widerspruch dazu in der Versammlung. Stadtrat Manfred Lüning (Die Linke) forderte in diesem Zusammenhang eine Reform der Kommunalfinanzen, um die Kommunen in die Lage zu versetzen, ihr Recht auf Selbstverwaltung auch tatsächlich wahrnehmen zu können. Im Moment bestehe doch das Problem darin, „dass wir mit immer weniger Geld auskommen müssen", sagte er.
Friedeburgerhütte in Sorge
Wie viele Häuser derzeit betroffen sind, vermag im Moment noch keiner zu sagen, aber Monika Ost weiß aus ihrer Nachbarschaft von mehreren Fällen und ist angesichts der Schneemassen, die derzeit rund um den Ort liegen, in großer Sorge, dass ein mögliches Tauwetter schlimme Folgen haben könnte.

Landwirte im Einsatz gegen Schnee
Innerorts seien durch diese Maßnahme die Straßen im Großen und Ganzen gut befahrbar, so Schwarz. Schwieriger sei es, auf den Kreisstraßen voranzukommen. Aber auch da würden die von Gerbstedt engagierten Landwirte im Notfällen eingreifen. So zum Beispiel, als am Donnerstag Lochwitz von der Umwelt abgeschnitten war. Da habe der städtische Winterdienst die Kreisstraße von Heiligenthal nach Lochwitz frei geräumt. Ähnlich sei es bei einer Kreisstraße bei Augsdorf gewesen. Geregelt werden müsse in solchen Fällen die Kostenfrage. Darüber sei mit dem Landkreis noch zu sprechen, so Schwarz.

Achtung-Vorfahrtsänderung!
Kampf dem Nass

Der 47-Jährige aus Gerbstedt (Mansfeld-Südharz) hält damit so etwas wie einen traurigen Rekord in der 8 000-Einwohner-Stadt: Der Keller seines mehr als 100 Jahre alten Hauses steht am vollsten, weil er besonders tief ist. Lüdicke zählt auf: "Die Friedrichstraße, Am Bahndamm, die Otto- und die Lutherstraße." Er nennt Namen von Familien, rechnet nach und sagt dann: "Mehr als 50. In mehr als 50 Häusern sind die Keller überflutet. Oder zumindest ist das Mauerwerk nass." 2006 fing es an, erinnert sich Lüdicke: "Da hatte ich bloß eine Pfütze im Keller." In den Folgejahren wurde es immer mehr. Und immer mehr Nachbarn waren betroffen. Sie rätseln in Gerbstedt, was die Ursache sein könnte: Ein naher Bach, dessen Fluss von Unkraut und Schlamm gebremst wird, so dass Wasser sich einen anderen Weg sucht? Der Bau eines Abwasserkanals, bei dem vor einigen Jahren eine wasserundurchlässige Schicht zerstört worden sein könnte, so dass Grundwasser freie Bahn in Richtung Keller hat? Noch ist die Ursache unklar.

Abwasserkanal ist Hauptverdächtiger
Schützenhauses eingeladen hatte. "Benennt drei Leute", forderte Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) die Veranstalter auf. Diese drei würden fortan künftig zu allen Beratungen eingeladen, bei denen es um dieses Thema geht. Damit sei gewährleistet, dass der Informationsfluss zu den betroffenen Bürgern in Gang kommt, der bislang gefehlt habe, wie Schwarz einräumte, der sich und die Verwaltung an diesem Abend mitunter angegriffen fühlte.
In den vergangenen zwei Jahren sei viel Vertrauen verloren gegangen, hatte Olaf Lüdicke, Sprecher der Bürgerinitiative, einleitend gesagt. Vertrauen in die Verwaltung, in die Stadt. Bürgermeister Schwarz sah sich veranlasst, auf Zuständigkeiten hinzuweisen. Für die Instandhaltung des oft genannten Lohbaches sei nicht die Stadt zuständig, sondern der Unterhaltungsverband "und niemand anders". Wobei der Bach nach Ansicht von Schwarz sicher nicht die Hauptursache für die entstandene Situation sei. "Hauptursache ist der Abwasserkanal", so Schwarz. Chris Elster, Mitbegründer der Bürgerinitiative, hält den Kanal ebenfalls für den "Hauptverdächtigen", also den Abwasserzweckverband, der dafür verantwortlich ist. Elster sagte, dass bislang zehn Hausanschlüsse ausgemacht wurden, die nicht fachgerecht verlegt worden sind. Überdies habe eine Videobefahrung ergeben, dass im Regenkanal ständig Wasser läuft, auch dann, wenn es nicht regnet. Wo das Wasser herkommt, wisse keiner, doch wo es hinfließt: in die Keller.
Alle bislang ergriffenen Maßnahmen haben nicht den erhofften Nutzen gebracht. Einige wurden sogar in Frage gestellt. "Wir haben zig Mal gesagt, der Schlammfang ist an der falschen Stelle", sagte Hans-Jürgen Henze und fand damit Zustimmung beim Bürgermeister, der von einer "Fehlkonstruktion" sprach. Doch das Augenmerk sollte auf den Abwasserkanal gerichtet werden, unterstrich auch Barbara Olze (CDU), die Vorsitzende des Stadtrates. Es werde Zeit und viele Messungen kosten, den Kanal als Verursacher der Überflutungen nachzuweisen.
Vergebens auf Entspannung gewartet
Kein Rückgang zu spüren
Dabei hatten die zuständigen Landesbehörden in den vergangenen Wochen immer wieder das Argument ins Feld geführt, dass der von den Sierslebern als "unerträglich" empfundene Strom der Lastzüge doch nur vorübergehender Natur sei. Sie hatten immer wieder versichert, dass der Ort nach der Landesgartenschau einen spürbaren Rückgang der Verkehrsbelastung erleben werde.


bin ich auf Ihre WEB-Seite gestossen. Besonders hat mich der Beitrag zur Pferdebahn nach Belleben ...