Mittwoch, den 02. Februar 2011 um 10:39 Uhr

Neuer Standort für das Feuerwehr-Depot?

FRIEDEBURG/MZ. Nach dem Hochwasser in Friedeburg sind die Aufräumungs- und Sanierungsarbeiten in vollem Gang. Vor allem das Ärztehaus, das komplett unter Wasser stand, ist erheblich beschädigt worden. Wie Siegfried Schwarz, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Gerbstedt, der MZ sagte, werden die Fußböden in dem gemeindeeigenen Gebäude derzeit erneuert. Zum besseren Schutz vor künftigen Hochwasserschäden werde Beton-Estrich "wie eine Wanne" eingebaut, außerdem werden Fliesen verlegt. Zahnärztin Kerstin Richter sagte, dass ihre Praxis wohl noch bis Ende kommender Woche geschlossen bleiben werde. Die Friedeburger Feuerwehr und ihre Mitarbeiterinnen waren während des Hochwassers im Dauer-Einsatz, um die schlimmsten Schäden an Gebäude und Technik zu verhindern. Trotzdem sei mindestens ein Gerät nicht mehr zu retten, so die Zahnärztin. In dem Haus bietet auch der Gerbstedter Hausarzt Claus Funke regelmäßig Sprechstunden an.

Für das Feuerwehr-Gerätehaus, das tagelang überflutet war und zeitweise sogar aufgegeben werden musste, gibt es grundsätzlichere Überlegungen. "Wir werden eventuell einen anderen Standort suchen", sagte Bürgermeister Schwarz. Es könne nicht sein, dass die Feuerwehr, die ja auch als Wasserwehr fungiere, regelmäßig von Hochwasser betroffen sei und sogar ihr eigenes Depot nicht mehr erreichen könne.

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