Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 15:26 Uhr

Skandal im Kreispokal der C-Jugend


FK.Wie schon berichtet, waren die Mädchen und Jungen des FSV Grün Weiß Gerbstedt auf dem besten Weg den Kreispokal in der C-Jugend für sich zu entscheiden. Leider erschien zum letzten Spiel in Siersleben kein Schiedsrichter, so dass dieses Spiel nicht stattfinden konnte.
Beide Trainer hatten sich auch schon auf einen Nachholtermin geeinigt und die Kinder waren „heiß“, denn im 1.Nachholespiel gegen Wimmelburg, wo am eigentlichen Spieltag übrigens auch kein Schiri anreiste, errangen die Gerbstedter einen Sieg.

Doch nun sollte alles anders kommen.

Per Sportgericht wurde dieses Spiel, aus nicht nachvollziebaren Gründen, für beide Mannschaften mit -3 Punkten und -3 Toren gewertet. Des Weiteren wurde der Verein Grün Weiß Gerbstedt nicht termingerecht über dieses Urteil informiert, so dass den Verantwortlichen des Vereins dieses Urteil erst nach Ablauf der Einspruchsfrist vorlag. Auch wurden beide Vereine nicht zum eigentlichen Geschehen angehört, denn am angesetzten Spieltag, den 29.06.2011 stimmten beide Trainer mit dem Staffelleiter einen Nachholtermin ab. An diese Absprache kann sich der Staffelleiter aber offensichtlich nicht mehr erinnern!

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Sonntag, den 26. Juni 2011 um 08:53 Uhr

Waschbären immer dreister

GERBSTEDT/MZ. Damit hat Familie Kunze aus Gerbstedt wahrlich nicht gerechnet: In ihrem Garten entdeckten sie durchs Fenster jetzt einen Waschbären. Der ließ sich Kirschen schmecken, die vom Baum auf die Erde gefallen waren. "Erst haben wir gedacht, dass es sich um eine Katze handelt", sagt Uta Kunze. Aber irgendwie habe das Tier anders ausgesehen. Deshalb sei ihr Mann in den Garten gegangen, um sich zu vergewissern, wer den nun genau hinter dem dreisten Kirschendieb steckt.

Gerd Kunze hatte schnell erkannt - das ist ein Waschbär. Der fauchte einige Male, zog sich dann sicherheitshalber zurück, allerdings verließ er nicht den Garten, sondern kletterte flugs auf den Kirschbaum. "Dort haben wir mit ihm gesprochen und er hat sich beruhigt", so Frau Kunze. Nachdem ein Foto des Waschbären geschossen wurde, gingen die Kunzes zurück ins Haus. Es dauert nicht lange, da zog sich auch das Tier zurück.

 

Es ist wahrlich kein Einzelfall, dass die eigentlich aus Nordamerika stammenden Waschbären auch im Mansfeldischen näher in die Behausungen des Menschen vordringen. Und sie werden offensichtlich immer dreister. Angst vor dem Menschen, die kennen sie offenbar kaum. Waschbären gebe es mittlerweile flächendeckend in Mansfeld-Südharz. Im Jagdjahr 2010 wurden 335 Waschbären erlegt. Und sie seien durchaus nicht so putzig, wie sie von manchen Zeitgenossen angesehen werden.

 

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Montag, den 13. Juni 2011 um 09:39 Uhr

Einwohner spendieren ihre alten Kaffeekannen

POLLEBEN/MZ/BZ. Kaffeekannen in allen möglichen Formen werden ab Pfingstmontag im romanischen Turm der ehemaligen Polleber Kirche neben der alten Schule gezeigt. Es handelt sich durchweg um Geschirr, das bis vor einigen Jahren oder Jahrzehnten in Gerbstedt und Umgebung im Gebrauch war. "Meißner Porzellan ist nicht dabei", räumt Manfred Alsleben ein, der Begründer der Polleber Heimatstube, die aus ihrem Fundus noch ein paar Teekannen und einen Teewagen beisteuert.

Wie es zu der Ausstellung kam, die voraussichtlich vier Wochen im Kirchturm bleiben wird? Alsleben erhielt vor ein paar Tagen einen Anruf aus Gerbstedt, in dem auf die Sammlung aufmerksam gemacht wurde, die nach einem Aufruf im Gerbstedter Amtsblatt entstand. Darin wurden Einwohner gebeten, nicht mehr benötigte Kaffeekannen dem Heimatmuseum zur Verfügung zu stellen.

Das Echo darauf war beachtlich, ungefähr 150 Kannen wurden entweder abgegeben oder standen zur Abholung bereit. Wobei die eine oder andere Kanne Besuchern möglicherweise bekannt vorkommen könnte, denn die Exponate aus DDR-Produktion gehörten bis vor gar nicht allzu langer Zeit mit zum Alltag in den hiesigen Wohnzimmern. Der Eintritt in den malerischen Kirchturm ist frei. Manfred Alsleben, Adolf Mittelstedt und Ingrid Feibig, die ehrenamtlich die Heimatstube betreuen, würden sich freuen, wenn die eine oder andere Spende für den Erhalt des alten Stephanusturms in der Sparbüchse landet.

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Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 10:21 Uhr

Böllerschüsse zum Jubiläum

FRIEDEBURG/MZ. Dass das Burgfest in Friedeburg in diesem Jahr ganz besonders gefeiert werden sollte, darüber war sich das Festkomitee einig, war es doch die zwanzigste Auflage. Vier Tage dauerte in diesem Jahr das Spektakel - der günstige Termin mit dem Himmelfahrtstag machte es möglich.

An diesem Tag fand die musikalische Eröffnung mit dem Hettstedter Fanfarenzug auf dem Festplatz statt, am Freitag sorgte die Schalmeienkapelle aus Zickeritz, die das Mansfelder Land bereits in Goslar erfolgreich vertreten hatte, für die musikalische Begleitung zum Fackelumzug.

Doch zum Ausschlafen kamen die Friedeburger nicht: Samstag wie Sonntag wurden die Schläfer schon 8 Uhr von der freiwilligen Feuerwehr geweckt, am Samstag gab es ein zweites, unüberhörbares Signal zum Aufstehen: Die Bergmannsschützen von Hettstedt 1860 setzten ihre neu gebaute Kanone mit Böllerschüssen in Aktion, eine Premiere für das Friedeburger Burgfest. Klaus-Dieter Endlich von den Schützen konnte anschließend froh verkünden: "Es hat hervorragend geklappt!"

Hervorragend geklappt hat das Fest von Anfang an, sogar das Wetter spielte mit: Das Karussell kam nicht zum Stehen, so viele Kinder wollten darauf ihre Runden drehen, sich später von Martina Körner zum Tiger, zur Prinzessin oder zum Schmetterling schminken lassen oder mit der geduldigen Tina basteln, mit dem Feuerwehrauto fahren oder auf Fjordpferden reiten.

Inzwischen kämpften vier Mannschaften beim "Ball über die Schnur" um den von der Gemeinde gestifteten Wanderpokal: Den holten sich am Ende die "Reifen Mädels", sechs Mitglieder der Gymnastikgruppe des Sportvereins, trotz schweißtreibender Hitze gegen zum Teil recht junge Mannschaften.

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Montag, den 06. Juni 2011 um 20:05 Uhr

Fussball ohne Schiri

FK. Am Sonntag stand das Pokalspiel in der Gerbstedter Fußballjugend der C-Klasse in Siersleben auf dem Programm. Bei schönsten Wetter warteten die Jungs und Mädchen auf den Anpfiff. Doch sie warteten vergebens, denn es war weit und breit kein Schiedsrichter zu sehen.
So entschieden die Trainer, dass wenigstens ein Trainigsspiel mit 2 mal 20 Minuten absolviert wird, damit die Anreise nicht ganz umsonst war. Dieses Spiel gewannen die Gerbstedter mit 2:0 aber dies ist leider ohne Wert.

Bereits am letzten Samstag beim angesetzten Pokalspiel gegen Wimmelburg in Gerbstedt, gab es ebenfalls keinen Schiedsrichter. Auch hier wurde dann wenigstens ein Trainigsspiel ausgetragen. Dieses verloren die Gerbstedter, aber auch das ohne Konsequenzen für die Wertung. Dieses Spiel wird jetzt am 08.06.2011 um 18:00 Uhr in Gerbstedt nachgeholt und wir hoffen, dass dieses mal ein Schiedsrichter vor Ort ist!

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Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 10:00 Uhr

Stimmgewalt wird blutjunge 20

FREIST/MZ. Zugegeben, das Durchschnittsalter des gemischten Chors in Freist liegt mit genau 62,8 Jahren nicht mehr ganz bei blutjungen 20. Dafür gibt es die gemeinschaftliche Stimmgewalt der 27-köpfigen Sängergruppe seit exakt zwei Jahrzehnten. Ganz groß soll dieses runde Jubiläum der Volksmusiker heute in der Gaststätte "Zum Dorfkrug" in Freist gefeiert werden. Gemeinsam mit vielen anderen Chören der Region.

"Wir haben den Kirchenchor Friedeburg / Gerbstedt, den Männergesangsverein und die Jagdhornbläser aus Heiligenthal und den Chor der Volkssolidarität Gerbstedt eingeladen", zählt Urdha Sparing, die organisatorische Leiterin des Chors auf.

Gemeinsam will man aber nicht nur singen, sondern sich auch an den Anfang des Chors erinnern. Der war bei einer Einwohnerversammlung 1991. "Anlässlich der Vorbereitungen auf die 1000-Jahrfeier des Ortes wollte man probieren, ob man nicht einen Chor zusammenbekommt", erinnert sich Chorleiterin Regina Tittel. Die studierte Musiklehrerin war von der Idee begeistert. Und nicht nur sie. Viele ihrer ehemaligen Schüler konnte sie ebenfalls von der Chorgründung überzeugen. "Auch heute sind noch ein Viertel der Chormitglieder ehemalige Schüler von mir." Zwar müssen sie nicht mehr wie früher die Schulbank drücken, zumindest aber auf die Anweisungen ihrer Lehrerin hören. Wenn "Ave Maria"oder "Dass du mein Liebster bist" angestimmt wird.

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Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 09:34 Uhr

Raupen fressen ungefähr 100 Bäume kahl

HETTSTEDT/MZ. Wenn Barbara Olze auf der Straße zwischen Gerbstedt und Hettstedt unterwegs ist, dann blutet ihr das Herz. Weil so viele Bäume am Straßenrand regelrecht kahl gefressen sind. Hier tummeln sich massenhaft Raupen, die kaum ein Blatt übrig lassen. "Ich finde das schade", sagte die Vorsitzende des Stadtrates der Einheitsgemeinde Gerbstedt und Ortsbürgermeisterin von Ihlewitz, die es bedauert, dass sich offenbar keiner für die Bäume zuständig fühlt und nicht zu erkennen ist, dass jemand in dieser Angelegenheit tätig wird.

Im benachbarten Hettstedt weiß man noch gar nichts von einer Raupenplage, doch Mitarbeiter des Ordnungsamtes versicherten, dass umgehend geprüft werde, ob im Stadtgebiet und den Ortsteilen Bäume befallen seien.

In dem für Straßenbäume zuständigen Landesbetrieb Bau, Niederlassung Süd, in Halle war zu erfahren, dass zwischen Gerbstedt und Hettstedt etwa 100 Kirsch- beziehungsweise Birnbäume von dem Schädlingsbefall betroffen seien. "Im Moment können wir gar nichts machen", sagt Niederlassungsleiterin Petra Witte. Im April, als Bekämpfungsmaßnahmen sinnvoll gewesen wären, gab es noch keinen Hinweis auf die Schädlinge. Es sei jedoch vorgesehen, Ende August in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde Maßnahmen einzuleiten, sprich die Bäume zu spritzen

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