Artikel nach Datum gefiltert: Februar 2011
Samstag, 19. Februar 2011 16:29

Mauer stürzt in der Nacht zusammen

gerbstedt/mz/bz - Schreck in der Morgenstunde in Gerbstedt. Plötz­lich und unerwartet ist hier am Rande des Marktes die Mauer des Kirchgartens eingestürzt. Pfarrer Steffen Weusten war genauso er­schrocken, wie andere Gerbstedter, die hier täglich vorbeikommen. Auch angesichts der Kosten, die auf die kleine Kirchengemeinde nun zukommen.

Mittlerweile ist die Reparatur im Gange, gestern wurde das Funda­ment gesetzt. Kirchenältester Herbert Lange schätzt, dass die Mauer in etwa zwei Wochen wieder so ste­hen könnte, wie sie die Gerbstedter seit eh und je kennen.

 

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Samstag, 19. Februar 2011 14:37

Auch in Ihlewitz steigt das Wasser

Ihlewitz/MZ. Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt hat in dieser Woche Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) mit großer Mehrheit beauftragt, mit einer interessierten Firma einen Vertrag zur Errichtung einer Windkraftanlage auszuhandeln. Der Ortsbürgermeister von Welfesholz, Edgard von Stromberg, hatte zwar ernste Bedenken dagegen geäußert, doch Stadtrat Jürgen Laue (CDU) machte klar: "Wir haben gar keine Möglichkeit Nein zu sagen." Das Windrad am Rande der ehemaligen Kap-Straße in Richtung Ihlewitz sei seit Jahren geplant, bekräftigte Bürgermeister Schwarz, der überdies versicherte, keineswegs "blauäugig" in die Verhandlungen zu gehen.
Nichts anderes erwartet auch Stadtrat Laue, der für den Fall, dass das neue Windrad der Einheitsgemeinde kein Geld einbringen sollte, ankündigte Krach zu schlagen.

Die Ortschaft Ihlewitz, in deren Sichtweite die Windkraftanlage geplant ist, wurde im Stadtrat noch in einem anderen Zusammenhang genannt. Weil der Anstieg des Grundwassers, der großflächig im gesamten mitteldeutschen Raum zu beobachten ist, jetzt auch diesen Ort erreicht hat, wie Barbara Olze (CDU), die Vorsitzende des Stadtrates und Ortsbürgermeisterin von Ihlewitz, berichtete. Neuerdings würden auch in ihrem Ort Keller unter Wasser stehen. Bei einer Kontrolle der Brunnenschächte vermochte Barbara Olze ihren Augen kaum trauen. "Das Wasser in den Brunnen ist um zwei Meter gestiegen", sagte sie. Damit hatte wirklich keiner rechnen können, zumal Ihlewitz ziemlich hoch gelegen ist. 
 

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Dienstag, 08. Februar 2011 10:43

Winter hinterläßt Spuren

FK. Der Winter läßt bereits jetzt schon Spuren in Gerbstedt. Es gibt nicht nur zahlreiche Schlaflöcher sondern, ist in der Nacht vom Sonntag zum Montag in der Bahnhofstraße eine Grundstücksmauer eingestürzt, so dass seit Montag Morgen dieser Bereich ersteinmal für den Verkehr voll gesperrt worden ist.
Ebenso bedrohlich schaut es an der Grundstücksmauer Ecke Klopane aus. Dieser Bereich ist auch schon seit längerer Zeit abgesperrt.
Dabei stellt sich wider die Frage, wer diese Sachen wieder in Ordnung bringt und vor allem wann.
Am 22.02.2011 ist ja wieder Bau- und Vergabeausschuß und vielleicht gibt es dann dafür kurzfristige Lösungen.

An dieser Stelle möchte ich mal alle Leser hier aufrufen, weitere kritische Stellen in Gerbstedt zu benennen, an denen augenscheinlich Gefahr im Verzug ist. Dazu gibt es dann im Forum hier die Möglichkeit diese auch öffentlich zu benennen. Unter der Rubrik "Gefahr im Verzug!" kann dann gepostet werden.

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Sonntag, 06. Februar 2011 13:03

Siersleber Schule erreicht das Finale

HETTSTEDT/MZ. Die Novalis-Grundschule in Hettstedt war wieder bewährter Ausrichter für die Regionalmeisterschaften der Grundschulen im Schulschach. Am Start waren 19 Grundschulmannschaften aus den Kreisen Mansfeld-Südharz und Salzland, mehr als je zuvor bei einer solchen Meisterschaft. In den fünf Runden konnte das Vierer-Team aus der Grundschule Südwest Sangerhausen die meisten Siege erzielen und wird nun, gemeinsam mit der Grundschule Siersleben auf Platz zwei, den Landkreis Mansfeld-Südharz beim Sachsen-Anhalt-Finale in Magdeburg vertreten.


 

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Mittwoch, 02. Februar 2011 11:06

Mit dem Traktor ins Eheglück

hochzeit Landwirt Jan Bröder fährt mit seiner Braut zum Ort des Kennenlernens.

heiligenthal/mz - Für den Hingu­cker des Tages sorgten Jan Bröder und seine Frau Stephanie Stein-bach-Bröder. Die jungen Eheleute stiegen nach ihrer Trauung am Montag im Gerbstedter Standes­amt in einen mit weißen Rosen ge­schmückten Traktor und fuhren über Land zum Festtagsschmaus.

Ihr Ziel war der „Mansfelder Hof" in Eisleben. Dafür gab es einen trif­tigen Grund. Auf den Tag genau vor acht Jahren hatten sie sich in die­sem Restaurant beim Tanzen ken­nen gelernt. Sie war mit einer Freundin dort, er mit seinen Fuß­ballfreunden vom SV Teutonia Siersleben. Es war Liebe auf den ersten Blick. „Ich wollte ihn haben und sprach ihn an", erinnert sich die 28-jährige Stephanie Stein-
bach-Bröder an die für ihr weiteres Leben alles entscheidende Begeg­nung. Seitdem sind die Floristin und der Landwirt ein unzertrennli­ches Paar.


Jetzt, nach acht Jahren zu heira­ten, war eine genauso spontane Entscheidung wie damals, als die heutige Ehefrau ihren Auserwähl­ten kurzerhand ansprach. „Für uns ist der Zeitpunkt der Hochzeit per­fekt", findet Jan Bröder. Sie hätten sich mit Tochter Lucy Charlot gut eingerichtet in ihrem Häuschen in Heiligenthal, in das sie vor einem Jahr eingezogen seien. Dort wollen sie im Sommer auch noch einmal in großer Runde mit ihren Freunden auf das junge Eheglück anstoßen.

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Mittwoch, 02. Februar 2011 10:39

Neuer Standort für das Feuerwehr-Depot?

FRIEDEBURG/MZ. Nach dem Hochwasser in Friedeburg sind die Aufräumungs- und Sanierungsarbeiten in vollem Gang. Vor allem das Ärztehaus, das komplett unter Wasser stand, ist erheblich beschädigt worden. Wie Siegfried Schwarz, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Gerbstedt, der MZ sagte, werden die Fußböden in dem gemeindeeigenen Gebäude derzeit erneuert. Zum besseren Schutz vor künftigen Hochwasserschäden werde Beton-Estrich "wie eine Wanne" eingebaut, außerdem werden Fliesen verlegt. Zahnärztin Kerstin Richter sagte, dass ihre Praxis wohl noch bis Ende kommender Woche geschlossen bleiben werde. Die Friedeburger Feuerwehr und ihre Mitarbeiterinnen waren während des Hochwassers im Dauer-Einsatz, um die schlimmsten Schäden an Gebäude und Technik zu verhindern. Trotzdem sei mindestens ein Gerät nicht mehr zu retten, so die Zahnärztin. In dem Haus bietet auch der Gerbstedter Hausarzt Claus Funke regelmäßig Sprechstunden an.

Für das Feuerwehr-Gerätehaus, das tagelang überflutet war und zeitweise sogar aufgegeben werden musste, gibt es grundsätzlichere Überlegungen. "Wir werden eventuell einen anderen Standort suchen", sagte Bürgermeister Schwarz. Es könne nicht sein, dass die Feuerwehr, die ja auch als Wasserwehr fungiere, regelmäßig von Hochwasser betroffen sei und sogar ihr eigenes Depot nicht mehr erreichen könne.

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