Artikel nach Datum gefiltert: Januar 2011
Donnerstag, 27. Januar 2011 20:19

Großörner hält Spitzenplatz

EISLEBEN/HETTSTEDT . In der Landesliga der Kegler konnte Rot-Weiß Großörner nach einem Sieg bei Empor Merseburg seinen Platz im Spitzenfeld verteidigen und liebäugelt nun mit dem Aufstieg. Zwei Runden lang verführe Rot-Weiß über einen sicheren 100-Holz-Vorsprung. Das letzte Paar der Gastgeber konnte etwa 50 Holz zurückholen, doch zu mehr reichte es nicht. Lutz Föhl und Steffen Berndt glänzten mit den besten Ergebnissen.

Aufbau Eisleben musste beim Spitzenreiter Schkopau eine herbe Niederlage einstecken. Die leichte Führung auf den ersten 100 Wurf wandelten die Gastgeber schnell in einen Rückstand um. Auch mit zwei Einwechselspielern gelang es Aufbau nicht, nur ansatzweise an die guten Ergebnisse von Schkopau heran zu kommen. Einziger Lichtblick war Stefan Roßbach, der mit 891 Holz Bester bei Aufbau Eisleben wurde. Am Ende hieß es 5206 zu 4961 für die Hausherren.

Eine überraschende Heimniederlage musste sich der SSV Wolferode gegen Nietleben gefallen lassen. Ein knapper Vorsprung der Gäste konnte im Mittelblock noch ausgebaut werden. Wolferode musste dann aber wechseln und holte den Rückstand nicht mehr auf. Tagesbeste wurden Karl-Heinz Hebner und Andreas Kämpfert.

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Sonntag, 23. Januar 2011 10:18

Sky allein auf der Bühne

HETTSTEDT/MZ. "Männer bestehen zu 85 Prozent aus Manneskraft, fünf Prozent aus inneren Organen und zehn Prozent aus Muskelkraft", so der witzige Einstieg der Buchlesung mit Sky du Mont am Samstagabend im Klubhaus in Hettstedt und schon bei diesen Zeilen machte sich Erheiterung unter dem Publikum breit.

Der 63-jährige in Buenos Aires geborene Schauspieler las aus seinem neuesten Buch, "Unsere tägliche Krise gib uns heute". Ursprünglich macht er diese Buchlesung gemeinsam mit seiner Frau Mirja. Diese war an diesen Abend leider krankheitsbedingt verhindert. "Ich habe lange überlegt, ob ich diese Veranstaltung absagen sollte, aber ich wollte das Hettstedter Publikum nicht vor den Kopf stoßen", meinte Sky du Mont nach der Veranstaltung und so war dieser Abend eine Premiere, denn eine Lesung ohne seine Frau gab es noch nie.

Bei den Geschichten die er zum Besten gab, ging es um den Ehealltag zwischen ihm und seiner Frau, quasi eine Art Szenen einer Ehe aus dem Haus du Mont. Beginnend mit dem Kennenlernen oder dem ersten verunglückten Heiratsantrag in Boxershorts bis hin zum Schnarchen oder Schlafraub, erzählte er mit charmanter Stimme. Der unter anderem aus dem Film "Der Schuh des Manitu" bekannte Schauspieler schrieb das Buch gemeinsam mit seiner Frau und plauderte aus dem privaten Nähkästchen. Jeder stellte dabei seine ganz persönliche Sicht der Dinge dar und die ist, es liegt auf der Hand, eine völlig unterschiedliche.

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Freitag, 21. Januar 2011 17:38

Wasser zieht sich aus Friedeburg zurück

FRIEDEBURG/MZ. Aufatmen in Friedeburg an der Saale. Nachdem die Fluten in den zurück liegenden Tagen weite Teile des Dorfes unter Wasser gesetzt hatten, kann sich die Ortschaft nun allmählich aus der nassen Umklammerung befreien. Ortschaftsbürgermeisterin Ute Schneider konnte am Donnerstag verfolgen, wie das Wasser stündlich um etwa einen Zentimeter zurück ging. Überall begannen Einwohner mit den Aufräumarbeiten.

"Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen", schätzt Ute Schneider ein. Die Trafostation wurde zum Glück nicht überflutet. Sonst hätten etliche Hausbesitzer ohne Strom ausharren müssen. Auch die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten konnten inzwischen wieder in ihr angestammtes Domizil zurückkehren, nachdem sie zwei Tage lang ins Obsthaus umziehen mussten.

Seit Donnerstag ist auch die Hallesche Straße wieder passierbar. Sie führt an der Saale entlang bis nach Salzmünde. Auch die Bushaltestelle wird nach den Worten der Ortschaftsbürgermeisterin ab Freitag wieder angefahren. Damit brauchen auch die Schüler nicht mehr mit dem Feuerwehrauto im Pendelverkehr transportiert werden, obwohl das für viele der Knirpse eine willkommene Abwechslung war.

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Montag, 17. Januar 2011 17:48

Feuerwehr gibt ihr Gerätehaus auf

FRIEDEBURG/MÖLLENDORF/MZ. Aufatmen an der Wipper, Bangen an der Saale: Während die Pegel in Wippra und Mansfeld am Wochenende gefallen sind, bleibt die Hochwasser-Situation in Friedeburg angespannt. Laut einer Mitteilung der Hochwasservorhersagezentrale des Landes ist mit einem weiteren Anstieg des Saale-Pegels zu rechnen. "Noch zehn Zentimeter, dann wird's kritisch", sagte Gerhard Grasemann, Wehrleiter der Feuerwehr Friedeburg am Sonntag zur MZ.

 

Die Feuerwehrleute sindweiter rund um die Uhr in Bereitschaft - mittlerweile seit vergangenem Montag. "Wir gehen jede Stunde auf Kontrollgang", so Grasemann. "Ansonsten können wir nicht viel tun. Wir müssen einfach abwarten." Sandsäcke zu verlegen, hätte in dem weitläufigen Unterdorf wenig Sinn. Am Abend mussten die Feuerwehrleute dann sogar ihr überschwemmtes Gerätehaus aufgeben. "Wir ziehen ins Sportlerheim um", so Grasemann.

 

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Freitag, 14. Januar 2011 09:49

Erstes Aufatmen nach der Flut

FRIEDEBURG/MZ. Aufatmen im Friedeburger Unterdorf nach einer für viele aufregenden Hochwassernacht. Am Donnerstag konnte Ortsbürgermeisterin Ute Schneider (parteilos) erleichtert mitteilen, dass sich die Lage entspannt hat. Das Wasser ist so weit zurückgegangen, dass sich die Behörden am späten Nachmittag dazu entschlossen, die tags zuvor gesperrte Straße nach Halle zumindest halbseitig wieder für den Verkehr freizugeben.


Die Trafostation und das Ärztehaus sind in Friedeburg noch vom Wasser eingeschlossen.
Aber langsam fällt der Pegel. (FOTO: KLAUS WINTERFELD)


Gute Nachricht auch aus dem Kindergarten: Ein möglicher Umzug der Einrichtung, der noch am Mittwoch im Gespräch war, ist bis auf Weiteres vom Tisch. Die Pumpen im Keller des Hauses arbeiten aber weiter mit Hochdruck, weil das Grundwasser durch die Bodenplatte drückt. Doch nach Lage der Dinge werden die rund 30 Jungen und Mädchen, die das viele Wasser ringsum als außerordentlich spannend und aufregend ansehen, nicht in ein provisorisches Quartier umziehen müssen.

 

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Donnerstag, 13. Januar 2011 14:34

Die Angst raubt den Schlaf

Friedeburg Saale 2011FRIEDEBURG/MZ. In Friedeburg überschlugen sich Mittwoch die Ereignisse. Es begann in aller Frühe, als Ortsbürgermeisterin Ute Schneider (parteilos) von der Feuerwehr die Nachricht erhielt, dass sich die Lage weiter zuspitzt.

Das Wasser stieg und stieg, der Pegel der Saale erreichte im Laufe das Tages 6,80 Meter - zu einem Zeitpunkt, als der Scheitelpunkt des Hochwassers, das aus Richtung Halle kam, in Friedeburg noch bevorstand. Das Wasser drückt nicht allein aus Richtung Saale, es ist auch die Schlenze, die Sorgen bereitet, weil sie nicht abfließen kann und sich an der Mündung zur Saale staut.

Zu allem Überdruss fing es Mittwoch Abend wieder an zu regnen.

 

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Mittwoch, 12. Januar 2011 12:29

Schlaglöcher reißen Finanzlöcher

In der Halleschen Straße in Eisleben wurden die ersten Schlaglöcher bereits notdürftig repariert. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)EISLEBEN/MZ/JM/BZ/RD. Die Straßen im Mansfelder Land sind löchrig wie ein Schweizer Käse. Nach dem Tauwetter kommen allerorten die Schlaglöcher zutage, Kraftfahrer sind gezwungen, Schlangenlinien zu fahren, wollen sie keinen Achsbruch riskieren.


Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Schäden an den Eisleber Straßen auf mehr als 50 000 Euro. Schon im vergangenen Jahr seien rund 40 000 Euro zusätzlich aufgebracht worden, um die Schäden des Winters 2009 / 2010 "notdürftig zu reparieren", so Michael Richter, Chef des Eisleber Bauamtes. Eine grundlegende Reparatur der geflickten Straßen habe es im vergangenen Jahr nicht geben können, denn zunächst gab es wegen der vorläufigen Haushaltsführung und später wegen der Haushaltssperre kein Geld dafür.

 

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Samstag, 08. Januar 2011 19:44

Wasser in Kellern steigt wieder an

GERBSTEDT/MZ. Das Tauwetter treibt den Bewohnern der Friedrichstraße in Gerbstedt den Angstschweiß auf die Stirn. Viele von ihnen sind arg gebeutelt, haben seit Jahren Wasser im Keller. So auch Olaf Lüdicke. Jetzt wachsen die Befürchtungen, dass sich wegen der Schneeschmelze das Wasserproblem weiter zuspitzt, zumal auch Regen angekündigt wurde. "Es ist schon wieder gestiegen", berichtet Lüdicke. Dabei habe das Tauwetter erst begonnen. Es sei nicht abzusehen, wie sich die Lage in der kommenden Woche entwickelt. Derweil ist immer noch unklar, was die Ursache der überfluteten Keller ist. Auch in Friedeburgerhütte bangt man den kommenden Tagen entgegen.

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Montag, 03. Januar 2011 22:35

System wird aktualisiert

bn. Die Internetseite Gerbstedt.info wird zZ auf den neusten Stand der Technik gebracht.
Dies hat mehrere Gründe:

  • Ein neuer schneller Server
  • Neuste Version des freien CMS (Joomla)
  • Schließen von Sicherheitslücken

Die meisten Daten konnten in das neue System übernommen werden. Einige Dinge konnten nicht migriert werden.
(zB Kommentare, Branchenbuch (wird neu aufgebaut - bitte um Rückmeldungen))

 

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Sonntag, 02. Januar 2011 12:36

RE: "Kampfansage an Schwarzkittel!"

 

Auch in Gerbstedt gilt das Bundesjagdgesetz

Wer Ihren Artikel zur „Wildschweinplage“ in Gerbstedt liest, muss sich schon wundern, mit welchen Vorurteilen Jäger hier belegt werden: wir sind doch keine wild um uns schießenden Cowboys, die alles, was sich uns auf vier Beinen in den Weg stellt, über den Haufen schießen. Jäger sind verantwortungsvolle Zeitgenossen und Naturschützer, die auch Aufgaben für die Gesellschaft übernehmen.

Hier läßt aber jemand die Sau raus!

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