Freitag, den 26. November 2010 um 00:17 Uhr

Kampf dem Nass

GERBSTEDT/KEMBERG/MZ. Nach acht Stufen endet die Treppe aus roten Ziegelsteinen im Wasser. Die dunkle schlierige Brühe glänzt im Licht einer Baulampe. "Das war mal ein Kohlenkeller", sagt Olaf Lüdicke fast entschuldigend, "deshalb ist das so dreckig". Er holt einen Zollstock hervor - bei 96 Zentimetern steht das Wasser.
 
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(Forto: Archiv)
 

Der 47-Jährige aus Gerbstedt (Mansfeld-Südharz) hält damit so etwas wie einen traurigen Rekord in der 8 000-Einwohner-Stadt: Der Keller seines mehr als 100 Jahre alten Hauses steht am vollsten, weil er besonders tief ist. Lüdicke zählt auf: "Die Friedrichstraße, Am Bahndamm, die Otto- und die Lutherstraße." Er nennt Namen von Familien, rechnet nach und sagt dann: "Mehr als 50. In mehr als 50 Häusern sind die Keller überflutet. Oder zumindest ist das Mauerwerk nass." 2006 fing es an, erinnert sich Lüdicke: "Da hatte ich bloß eine Pfütze im Keller." In den Folgejahren wurde es immer mehr. Und immer mehr Nachbarn waren betroffen. Sie rätseln in Gerbstedt, was die Ursache sein könnte: Ein naher Bach, dessen Fluss von Unkraut und Schlamm gebremst wird, so dass Wasser sich einen anderen Weg sucht? Der Bau eines Abwasserkanals, bei dem vor einigen Jahren eine wasserundurchlässige Schicht zerstört worden sein könnte, so dass Grundwasser freie Bahn in Richtung Keller hat? Noch ist die Ursache unklar.

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Der Lobach (Forto: Archiv)

Veröffentlicht in Stadt Gerbstedt
Donnerstag, den 25. November 2010 um 12:53 Uhr

Abwasserkanal ist Hauptverdächtiger

Gerbstedt/MZ. Der Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt, Stadtverwaltung und Bürgerinitiative "Stoppt die Kellerüberflutung" wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis einer Einwohnerversammlung, zu der die Bürgeriniatiative angesichts des dramatisch ansteigenden Wassers in den Saal des

Schützenhauses eingeladen hatte. "Benennt drei Leute", forderte Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) die Veranstalter auf. Diese drei würden fortan künftig zu allen Beratungen eingeladen, bei denen es um dieses Thema geht. Damit sei gewährleistet, dass der Informationsfluss zu den betroffenen Bürgern in Gang kommt, der bislang gefehlt habe, wie Schwarz einräumte, der sich und die Verwaltung an diesem Abend mitunter angegriffen fühlte.

In den vergangenen zwei Jahren sei viel Vertrauen verloren gegangen, hatte Olaf Lüdicke, Sprecher der Bürgerinitiative, einleitend gesagt. Vertrauen in die Verwaltung, in die Stadt. Bürgermeister Schwarz sah sich veranlasst, auf Zuständigkeiten hinzuweisen. Für die Instandhaltung des oft genannten Lohbaches sei nicht die Stadt zuständig, sondern der Unterhaltungsverband "und niemand anders". Wobei der Bach nach Ansicht von Schwarz sicher nicht die Hauptursache für die entstandene Situation sei. "Hauptursache ist der Abwasserkanal", so Schwarz. Chris Elster, Mitbegründer der Bürgerinitiative, hält den Kanal ebenfalls für den "Hauptverdächtigen", also den Abwasserzweckverband, der dafür verantwortlich ist. Elster sagte, dass bislang zehn Hausanschlüsse ausgemacht wurden, die nicht fachgerecht verlegt worden sind. Überdies habe eine Videobefahrung ergeben, dass im Regenkanal ständig Wasser läuft, auch dann, wenn es nicht regnet. Wo das Wasser herkommt, wisse keiner, doch wo es hinfließt: in die Keller.

Alle bislang ergriffenen Maßnahmen haben nicht den erhofften Nutzen gebracht. Einige wurden sogar in Frage gestellt. "Wir haben zig Mal gesagt, der Schlammfang ist an der falschen Stelle", sagte Hans-Jürgen Henze und fand damit Zustimmung beim Bürgermeister, der von einer "Fehlkonstruktion" sprach. Doch das Augenmerk sollte auf den Abwasserkanal gerichtet werden, unterstrich auch Barbara Olze (CDU), die Vorsitzende des Stadtrates. Es werde Zeit und viele Messungen kosten, den Kanal als Verursacher der Überflutungen nachzuweisen.

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Montag, den 22. November 2010 um 09:11 Uhr

Wasser steigt in Kellern mit betändigem Tempo

Gerbstedt/MZ. Die Kellerüberflutungen in Gerbstedt werden von Tag zu Tag schlimmer. Olaf Lüdicke, Sprecher der Bürgerinitiative "Stoppt die Kellerüberflutung", die sich jetzt in der Stadt formiert hat, sagte, dass das Wasser an dem Messpunkt in seinem Haus bereits anderthalb Meter (!) höher stehe als vor einem Jahr. Ende Oktober 2009 befand sich der Pegel im Kontrollschacht noch 70 Zentimeter unterhalb des Kellers, am Sonntag steht das Wasser 88 Zentimeter über dem Kellerfußboden. "Sollte es weiter so steigen, wie es im vorigen Jahr gestiegen ist, dann läuft es bei mir zum Kellerfenster raus", wies Lüdicke im Stadtrat der Einheitsgemeinde Gerbstedt auf den Ernst der Lage hin und unterstrich: "Ich brauche es nicht zu dramatisieren. Es ist dramatisch!"
 
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Wie Hans-Jürgen Henze sind viele in einer verzweifelten Lage und versuchen mit Pumpen im Keller das Schlimmste zu verhindern. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK
 
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Montag, den 22. November 2010 um 09:08 Uhr

Kampfansage an Schwarzkittel

GERBSTEDT/MZ. Wildschweinalarm in Gerbstedt. Die Schwarzkittel tummeln sich nach Einbruch der Dunkelheit im Gebiet zwischen Gerbstedt und Zabenstedt und "dringen mittlerweile bis ins Stadtgebiet vor", wie Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) im Stadtrat der Einheitsgemeinde sagte. Er fügte hinzu, dass es "langsam lebensgefährlich" werde. Es seien Menschen betroffen, insbesondere im Gerbstedter Reihendorf.
 
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Montag, den 22. November 2010 um 09:07 Uhr

Brennende Tonne testet Vierbeiner

GERBSTEDT/MZ. Hunde im Dunkeln: Eine Übungsstunde der besonderen Art gab es am Samstag auf dem Hundesportplatz in Gerbstedt. Flutlicht und Lagerfeuer wiesen von weitem schon darauf hin. Die Hundefreunde warteten auf die Dämmerung bzw. die Dunkelheit, um mit ihren Hunden unter diesen Bedingungen zu trainieren. "Ich habe als Hundebesitzer eine Verantwortung und es ist wichtig zu wissen, wie mein Vierbeiner auf verschiedene Situationen in der Nacht reagiert", sagt Joachim Ulrich aus Gerbstedt.

Deshalb planten die Mitglieder des Vereins auch in diesem Jahr wieder einen Parcours, der mit auserwählten alltäglichen Situationen den Hund konfrontieren und so sein Wesensverhalten getestet werden sollte. Anfangs mussten die Vierbeiner am offenen Feuer vorbeilaufen, bevor es dann in die Dunkelheit ging. Bereits an der Feuerstelle zeigten die Hunde ganz unterschiedliche Reaktionen. Riesenschnauzer "Dusty" zeigte sich bei dieser Übung völlig unbeeindruckt vom Knistern und Lodern der Flammen, wobei der kleine Schäferhundwelpe "Dago" die Nähe seines Herrchens suchte. "Diese Trainingseinheiten sind für mich und meine Schäferhündin Raska wichtig. Ich möchte endlich, dass sie ihre Schreckhaftigkeit in der Dunkelheit ableg", sagte Hundefreundin Simone Hettwer aus Könnern und frischte zwischendurch einige Grundkommandos wie "Sitz und Platz" immer wieder auf.

 

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Werner Fricke läuft bei Dunkelheit mit seinem Hund an einer brennenden Tonne vorbei. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)

Nach der Übung mit dem Feuer folgten plötzliche, unerkennbare Geräusche aus der Dunkelheit. Ein Sportfreund versteckte sich dafür hinter einem Baum und schüttelte einen mit Steine befüllten Eimer. Und an diesem Punkt des Parcours wurde es richtig laut. Ob Schäferhund, Border Collie, Malinoi, Rottweiler oder Akita Inu, bei dieser Übung zeigten alle Hunde mit Gebell oder Knurren die Gefahr an.

Aber auch gewöhnliche Alltagssituationen wurden geübt. So zum Beispiel Begegnungen mit Passanten oder Spaziergängern in der Dunkelheit oder plötzliches Rascheln. "Es ist erstaunlich wie die Hunde reagieren", sagte Vereinsvorsitzender Uwe Schröter und fügte hinzu, dass man durch solche speziellen Beobachtungen seinen Hund erst richtig kennen lernt und sich so auf seinen Vierbeiner einstellen kann.

Im Anschluss an den dunklem Außenparcours trainierten die Hunde und Herrchen auf dem unter Flutlicht beleuchteten Hundeplatz weiter und festigten beispielsweise Schutzdienstübungen. An diesem speziellen Höhepunkt, der bereits seit 15 Jahren im Verein durchgeführt wird, nahmen auch in diesem Jahr wieder fünfzehn Menschen-Hunde-Paare teil. Insgesamt zählt der Verein über vierzig Mitglieder und an drei Tagen in der Woche kann in Gerbstedt mit dem Hund trainiert werden. Alle Hunderassen sind herzlich willkommen.

Und dass Training sich auszahlt, bewies Werner Fricke mit seiner Akita-Inu-Hündin Amai. Dieser belegte bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im 5 000 Meter-Geländelauf einen zweiten Platz in einer tollen Zeit von 19:26 Minuten.

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Sonntag, den 21. November 2010 um 12:38 Uhr

Flucht in die Karibik

Halle (Saale)/MZ/Raufeld. Die Meteorologen warnen jetzt schon: dieser Winter wird bitterkalt! Wie bitte? Das hatten wir doch gerade erst. Wer sich an Schnee-Chaos in der letzten Saison noch mit Grausen erinnern kann, sollte jetzt vorsorgen: Zum Beispiel mit einem Trip in die Karibik.

Die Erinnerung an den letzten Winter dürfte bei vielen Menschen noch lebendig sein. Wochenlang quälten uns Minusgrade. Was eine zeitlang wohlige Wintergefühle vermittelt, zehrt, wenn es allzu lange dauert, an den Nerven. Deswegen sollte man sich jetzt schon nach günstigen Flugreisen in jene Gefilde umschauen, in denen nicht Schnee noch Eis warten, sondern Palmen, Strand und Sonnenschein.

Exotische Perlen, nicht nur am Strand

Was bietet sich da eher an, als ein Trip in die Karibik: Blauer Himmel, weiße Sandstrände, exotische Landschaften und lebensfrohe Menschen: All das hat die Karibik reichhaltig im Angebot. Dabei sind die zahlreichen Inseln sehr unterschiedlich, jede ist auf ihre eigene Art eine Perle der Südsee. Eines aber ist allen gemeinsam: Dank des tropischen Klimas herrschen das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen.

Und es muss nicht immer nur Strand sein. Viele karibische Inseln laden auch zu Trips ins Landesinnere ein. Hier wartet auf den Reisenden der Regenwald mit seinen Wasserfällen und seiner farbenprächtigen Flora und Fauna.

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Sonntag, den 21. November 2010 um 12:36 Uhr

DDR-Auswahl schlägt Weltmeister

Leipzig/dpa. Die Weltmeister von 1990 haben das verspätete Vereinigungsspiel gegen die Auswahl der ehemaligen DDR verloren. Lothar Matthäus, Jürgen Klinsmann und Co. unterlagen zum 20. Jahrestag der deutschen Fußball-Einheit gegen Ulf Kirsten, Thomas Doll, Andreas Thom und Kollegen am Samstag in Leipzig mit 1:2 (1:0). Karlheinz Riedle (32.) hatte das DFB-Team in Führung gebracht. Der Ex-Leipziger Olaf Marschall (58.) per Elfmeter und der ehemalige Dresdner Ulf Kirsten (68.) aber wendeten noch das Blatt.

Ursprünglich war das deutsch-deutsche Duell schon im November 1990 angesetzt gewesen, als ebenfalls in Leipzig der Deutsche Fußball-Verband der DDR (DFV) aufgelöst wurde und in den Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufging. Doch große Sicherheitsbedenken - bei Krawallen in ostdeutschen Stadien war damals sogar ein Fan durch eine Polizeikugel ums Leben gekommen - verhinderten das Duell.

Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts, beim WM-Triumph in Italien im Trainerstab von Teamchef Franz Beckenbauer, durfte dieses Mal für seinen verhinderten Ex-Chef das DFB-Team coachen. Immerhin neun der 22 Weltmeister von damals hatten den Weg in die Leipziger WM-Arena gefunden - verstärkt wurden sie von sechs weiteren Ex-Profis um Europameister Thomas Helmer. Auf der Gegenseite hatte der letzte DDR-Auswahlcoach Eduard Geyer gleich 23 Akteure zur Verfügung, die den rund 15 400 Fans nochmals einige Kunststücke zeigten.

Zum 293. und letzten Länderspiel der DDR am 12. September 1990 in Belgien (2:0) hatte Geyer nur noch 14 Akteure zusammenbekommen. «Damals waren 36 eingeladen, 22 haben abgesagt. Die Vereine haben viele Spieler einfach nicht freigegeben», erinnerte sich Geyer, der auch 20 Jahre später engagiert an der Seitenlinie agierte.

«Wir wollten alle Spaß an der Sache haben. Doch ein bisschen Ehrgeiz steckt auch noch drin, auch wenn die Beine nicht mehr so wollen», kommentierte Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann die auf 80 Minuten verkürzte Partie. So protestierten Rekordnationalspieler Matthäus und seine Mitspieler heftig gegen einen Elfmeterpfiff für Kirsten. Den Strafstoß schoss Marschall zum Ausgleich ein, bevor Kirsten selbst den Siegtreffer markierte.

Am Sonntag wird in einem Festakt in Leipzig nochmals auf 20 Jahre Fußball-Einheit zurückgeschaut, als Gast wird auch der Präsident der Europäischen Fußball-Union UEFA, Michel Platini, erwartet.

Für den scheidenden Nordost-Präsidenten Hans-Georg Moldenhauer ist das Zusammenwachsen «eine Erfolgsgeschichte», selbst wenn im Profibereich die neuen Länder mittlerweile eine bundesligafreie Zone sind und ostdeutsche Nationalspieler inzwischen die Ausnahme darstellen. «Man kann den Fußball nicht darauf reduzieren, wo eine Mannschaft gerade spielt», betonte Moldenhauer mit Hinweis auf die 4600 Vereine, 9 Eliteschulen und 15 sportbetonte Schulen im Osten.

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Samstag, den 13. November 2010 um 00:24 Uhr

Zehntausende Liter Säure sind weg

HELBRA/MZ. Der Salpetersäure-Skandal in Helbra (Landkreis Mansfeld-Südharz) nimmt immer größere Dimensionen an: Nach MZ-Informationen hatte die Neue Mansfelder Bergwerkschaft (NMB) nicht 50 000 Liter, sondern sogar 140 000 Liter eines Gemischs aus Salpeter- und Flusssäure auf einem Betriebsgelände gelagert. Dies geht aus Lieferpapieren der Firma Schott an die NMB hervor. Die entsprechenden Entsorgungs- und Verwertungsnachweise liegen beim Landesverwaltungsamt in Halle vor, wie die Behörde am Donnerstag bestätigte. Inzwischen ist aber das Säuregemisch bis auf einen einzigen Tank mit 1 000 Litern verschwunden. Wohin, ist völlig offen.

Die Polizei in Halle ermittelt wegen des Verdachts der umweltgefährdenden Abfallbeseitigung. Sprecherin Ulrike Diener bestätigt, dass man nach Prüfung von Firmenunterlagen davon ausgeht, dass die NMB 140 000 Liter Säure geliefert bekam. Ein beträchtlicher Teil davon sei auf dem Gelände am Helbraer Ernst-Schacht versickert. Seit dem Frühjahr waren das laut Diener zwischen 30 000 und 50 000 Liter. In der vorigen Woche waren die Behörden noch von lediglich 1 000 Litern ausgegangen. Bislang hat eine Entsorgungsfirma über 200 Tonnen säureverseuchtes Erdreich ausgebaggert und neutralisiert. Bei den Arbeiten laufe immer noch Säure nach.

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Freitag, den 12. November 2010 um 09:44 Uhr

Krughütte auf 10x15 Metern


WIMMELBURG/MZ/GURI. Die Berg- und Hüttentradition im Mansfelder Land ist um eine Attraktion reicher. Nach der Seilscheibe an der Oberen Siebenhitze in Eisleben und einem Obelisk, der an die Entwicklung des 800-jährigen Kupferschieferbergbaus und seine Verhüttung erinnert, ist nun am Ortseingang von Wimmelburg eine neue hüttentechnische Gedenkstätte entstanden: der Nachbau der Krughütte von 1870 auf einer Fläche von 10 mal 15 Metern. Dieser Kraftakt geschah auf Initiative des Vereins der Mansfelder Berg- und Hüttenleute.
 
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Das Modell der Krughütte wird feierlich eingeweiht, es vermittelt einen Eindruck von der einst so gewaltigen Anlage. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)
 
 
Dessen VorsitzenderArmin Leuchte hat das Denkmal, das auf einem Platz hinter der Gaststätte "Zur Hüneburg" steht, am Dienstag feierlich eingeweiht. Wie er sagte, erinnere es daran, dass der Bergbau ohne die Hütten und deren fleißige Mitarbeiter nicht lebensfähig gewesen wäre.

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