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HETTSTEDT/MZ. Wenn Barbara Olze auf der Straße zwischen Gerbstedt und Hettstedt unterwegs ist, dann blutet ihr das Herz. Weil so viele Bäume am Straßenrand regelrecht kahl gefressen sind. Hier tummeln sich massenhaft Raupen, die kaum ein Blatt übrig lassen. "Ich finde das schade", sagte die Vorsitzende des Stadtrates der Einheitsgemeinde Gerbstedt und Ortsbürgermeisterin von Ihlewitz, die es bedauert, dass sich offenbar keiner für die Bäume zuständig fühlt und nicht zu erkennen ist, dass jemand in dieser Angelegenheit tätig wird.
Im benachbarten Hettstedt weiß man noch gar nichts von einer Raupenplage, doch Mitarbeiter des Ordnungsamtes versicherten, dass umgehend geprüft werde, ob im Stadtgebiet und den Ortsteilen Bäume befallen seien.
In dem für Straßenbäume zuständigen Landesbetrieb Bau, Niederlassung Süd, in Halle war zu erfahren, dass zwischen Gerbstedt und Hettstedt etwa 100 Kirsch- beziehungsweise Birnbäume von dem Schädlingsbefall betroffen seien. "Im Moment können wir gar nichts machen", sagt Niederlassungsleiterin Petra Witte. Im April, als Bekämpfungsmaßnahmen sinnvoll gewesen wären, gab es noch keinen Hinweis auf die Schädlinge. Es sei jedoch vorgesehen, Ende August in Abstimmung mit der Naturschutzbehörde Maßnahmen einzuleiten, sprich die Bäume zu spritzen
hochzeit Landwirt Jan Bröder fährt mit seiner Braut zum Ort des Kennenlernens.
heiligenthal/mz - Für den Hingucker des Tages sorgten Jan Bröder und seine Frau Stephanie Stein-bach-Bröder. Die jungen Eheleute stiegen nach ihrer Trauung am Montag im Gerbstedter Standesamt in einen mit weißen Rosen geschmückten Traktor und fuhren über Land zum Festtagsschmaus.
Ihr Ziel war der „Mansfelder Hof" in Eisleben. Dafür gab es einen triftigen Grund. Auf den Tag genau vor acht Jahren hatten sie sich in diesem Restaurant beim Tanzen kennen gelernt. Sie war mit einer Freundin dort, er mit seinen Fußballfreunden vom SV Teutonia Siersleben. Es war Liebe auf den ersten Blick. „Ich wollte ihn haben und sprach ihn an", erinnert sich die 28-jährige Stephanie Stein-
bach-Bröder an die für ihr weiteres Leben alles entscheidende Begegnung. Seitdem sind die Floristin und der Landwirt ein unzertrennliches Paar.
Jetzt, nach acht Jahren zu heiraten, war eine genauso spontane Entscheidung wie damals, als die heutige Ehefrau ihren Auserwählten kurzerhand ansprach. „Für uns ist der Zeitpunkt der Hochzeit perfekt", findet Jan Bröder. Sie hätten sich mit Tochter Lucy Charlot gut eingerichtet in ihrem Häuschen in Heiligenthal, in das sie vor einem Jahr eingezogen seien. Dort wollen sie im Sommer auch noch einmal in großer Runde mit ihren Freunden auf das junge Eheglück anstoßen.
HETTSTEDT/MZ. "Männer bestehen zu 85 Prozent aus Manneskraft, fünf Prozent aus inneren Organen und zehn Prozent aus Muskelkraft", so der witzige Einstieg der Buchlesung mit Sky du Mont am Samstagabend im Klubhaus in Hettstedt und schon bei diesen Zeilen machte sich Erheiterung unter dem Publikum breit.
Der 63-jährige in Buenos Aires geborene Schauspieler las aus seinem neuesten Buch, "Unsere tägliche Krise gib uns heute". Ursprünglich macht er diese Buchlesung gemeinsam mit seiner Frau Mirja. Diese war an diesen Abend leider krankheitsbedingt verhindert. "Ich habe lange überlegt, ob ich diese Veranstaltung absagen sollte, aber ich wollte das Hettstedter Publikum nicht vor den Kopf stoßen", meinte Sky du Mont nach der Veranstaltung und so war dieser Abend eine Premiere, denn eine Lesung ohne seine Frau gab es noch nie.
Bei den Geschichten die er zum Besten gab, ging es um den Ehealltag zwischen ihm und seiner Frau, quasi eine Art Szenen einer Ehe aus dem Haus du Mont. Beginnend mit dem Kennenlernen oder dem ersten verunglückten Heiratsantrag in Boxershorts bis hin zum Schnarchen oder Schlafraub, erzählte er mit charmanter Stimme. Der unter anderem aus dem Film "Der Schuh des Manitu" bekannte Schauspieler schrieb das Buch gemeinsam mit seiner Frau und plauderte aus dem privaten Nähkästchen. Jeder stellte dabei seine ganz persönliche Sicht der Dinge dar und die ist, es liegt auf der Hand, eine völlig unterschiedliche.
Nein, Sven und Gilli wohnen nicht in fernen Ländern, obwohl sie so etwas wie Exoten sind. Jeder glaubt sie zu kennen oder etwas über sie zu wissen. Doch nur Freunde haben je mit ihnen auf der heimischen Couch gesessen. Und das soll auch so bleiben. "Unser Privatleben geht keinen was an", sagt Gilli, 35, und gelernter Klempner. Obwohl er einmal, ganz am Anfang des Gesprächs, sagt: "Wir sind Ingenieure." Da hat er vielleicht nicht ganz Unrecht. Denn gebe es so etwas wie einen Ingenieur für Unterhaltungskunst, der Titel müsste den beiden vom Duo "Elsterglanz" ehrenhalber verliehen werden. Fast 40000 Besucher sahen in diesem Jahr die 38 Auftritte der beiden. Allein mehr als 4000 davon kamen zu den drei Vorstellungen in der Eisleber Tennishalle.
Wie sie sich selber sehen? "Ja, was sind wir eigentlich?", fragt Sven. Und sinniert. Ohne allerdings zu einem Ergebnis zu kommen. "Die Leute sollen einfach nur Spaß haben. Dann haben wir ihn auch", sagt er. "Die Magie muss stimmen." Wobei dass mit der Magie so eine Sache ist, wie Gilli weiß.
Denn an seine Jeanette, die im Netto an der Kasse sitzt, kommt er nicht ran. Netto-Verbot, Deutschland weit. Also flugs das Buch "Schwarze Magie leicht gemacht" zur Hand genommen und nach Wegen gesucht. Aber wieso eigentlich beschreiben wollen, was Zehntausende in diesem Jahr gesehen haben. Erstens ist die Tour vorbei und zweitens lässt sich das Programm "Die Brutalität im Weltall nimmt zu" genau so wenig beschreiben, wie man Gras wachsen hört. Man muss es einfach nur erlebt haben.
Dabei wollten Sven Wittek (39) und Gilbert Rödiger (35), die sich "schon ewig" kennen, eigentlich mal mit Freunden als Rockband auf der Bühne stehen. Doch irgendwie kam es anders. "Wir haben schon immer mal rumgeblödelt", erzählt Gilli. Und zu Weihnachten gab es für die Freunde eine Tonbandkassette mit schrägen Geschichtchen. "Das hatte aber noch nichts mit Elsterglanz zu tun", sagt Sven. Das mit den Späßen ging auch dann weiter, als beide der Arbeit wegen 1997 nach Wiesbaden zogen. Aus Kassetten wurden CDs. Aber immer nur Weihnachten. Und immer nur zehn Stück für die guten Freunde. Doch irgendwie müssen die Tonträger ein ungeahntes Eigenleben entwickelt haben. Dank Internet schien bald die halbe Welt "Elsterglanz" zu kennen. Wer als erster meinte, sie sollen doch mit ihren Sachen auf die Bühne gehen, weiß keiner mehr. Aber beide sträubten sich viele Jahre heftig. "Wir haben uns das einfach nicht vorstellen können. Wenn du im Studio sitzt, kannst du alles, was dir nicht gefällt, wieder löschen. Aber live muss es ja passen", erzählt Sven.
Die Erinnerung an den letzten Winter dürfte bei vielen Menschen noch lebendig sein. Wochenlang quälten uns Minusgrade. Was eine zeitlang wohlige Wintergefühle vermittelt, zehrt, wenn es allzu lange dauert, an den Nerven. Deswegen sollte man sich jetzt schon nach günstigen Flugreisen in jene Gefilde umschauen, in denen nicht Schnee noch Eis warten, sondern Palmen, Strand und Sonnenschein.
Exotische Perlen, nicht nur am Strand
Was bietet sich da eher an, als ein Trip in die Karibik: Blauer Himmel, weiße Sandstrände, exotische Landschaften und lebensfrohe Menschen: All das hat die Karibik reichhaltig im Angebot. Dabei sind die zahlreichen Inseln sehr unterschiedlich, jede ist auf ihre eigene Art eine Perle der Südsee. Eines aber ist allen gemeinsam: Dank des tropischen Klimas herrschen das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen.
Und es muss nicht immer nur Strand sein. Viele karibische Inseln laden auch zu Trips ins Landesinnere ein. Hier wartet auf den Reisenden der Regenwald mit seinen Wasserfällen und seiner farbenprächtigen Flora und Fauna.
Die schönsten Erntekronen in der Polleber Kirche gekürt
Geschrieben von MZDer Männerchor "Vorwärts" aus Hettstedt hatte ein aus alten und neuen Liedern bestehendes Musikprogramm im Repertoire, das bei den Zuhörern sehr gut ankam. Die von Pfarrer Olaf Meyer zelebrierte Erntedank-Andacht wurde durch das gemeinsame rhythmische Singen mit den Gästen und dem schlichten Text: Wir sind eingeladen, unser Gastgeber ist Gott.


Wieder Umleitungen im Landkreis
Geschrieben von Kunze, FrankPhotovoltaik: Zwei Anlagen sollen im kommenden Jahr in Rottelsdorf errichtet werden



bin ich auf Ihre WEB-Seite gestossen. Besonders hat mich der Beitrag zur Pferdebahn nach Belleben ...