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Sport (70)

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Mittwoch, den 24. August 2011 um 19:59 Uhr

«Große» kommen fast alle durch

Geschrieben von MZ

SANGERHAUSEN/MZ/. In der 1. Runde des Krombacher-Kreispokals probten die Außenseiter zwar den "Aufstand", doch wirklich große Überraschungen blieben zum Auftakt aus.

So ließen die Landesklasse-Vertretungen aus Kelbra und Helbra nichts anbrennen. In Stolberg hatte der SV Kelbra zwar einigen Widerstand zu brechen, am Ende war der 5:2-Erfolg aber souverän. Ohne jedes Problem marschierte Wacker Helbra in die zweite Runde. Bei der Kreisklasse-Elf aus Rottelsdorf hieß es am Ende 7:0. Schon zur Pause lagen die Helbraer 5:0 vorn. Trotz der sieben Gegentore waren die Rottelsdorfer nicht traurig. "Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen, alle sind zufrieden", so Spieler-Trainer Thomas Jödicke. Weitaus mehr Mühe hatte da schon Landesklasse-Aufsteiger Grüne Tanne Wippra. Bei der Kreisklasse-Elf der TSV Edersleben gewannen die Wippraer zwar 2:1, nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber durch Karsten Strüning in der 57. Minute mussten die Wippraer sogar noch um das Weiterkommen zittern.

Für drei Teams aus der Kreisoberliga Mansfeld-Südharz ist der Pokal dagegen bereits wieder Geschichte. Emseloh unterlag dem MSV Eisleben im Elfmeterschießen. Und das nicht gerade überraschend. Unerwarteter kamen da schon die Pleiten von Wimmelburg und Allstedt. Die Wimmelburger verabschiedeten sich nach einer 1:4-Pleite beim Kreisligisten Wacker Wallhausen aus dem Rennen. Die Allstedter dagegen gaben sich im einzigen Duell zweier Kreisoberligisten gegen Fortuna Brücken 2:3 geschlagen.

Ganz andere Sorgen hatte da Trainer Marko Glieber vom VfB Oberröblingen. Der Coach kam beim 16:2-Sieg seiner Mannschaft in Bischofrode mit dem Registrieren der Treffer gegen die schwachen Gastgeber kaum hinterher.

Montag, den 15. August 2011 um 12:30 Uhr

Von Luftschlössern und wie Gerbstedt Grün-Weiß wurde

Geschrieben von Kathrin Thimm

Im Rahmen der Spieljahreseröffnung des FSV Grün-Weiß Gerbstedt hatte der Verein am Samstag, den 13. August zum Traditionstreffen eingeladen. Ehemalige Fußballer und Mitglieder, die aktive Vereinsarbeit geleistet haben, waren eingeladen.

 

 


Foto: Ehemalige Fußballer und Mitstreiter des Gerbstedter Fußballs trafen sich am Wochenende auf dem Fußballplatz.


Beim gemütlichen Beisammensein erläuterte Vereinspräsident Hansjoachim Poschke die neuen Vereinsstrukturen. Unter anderen machte er deutlich, dass man auf diesem neuen Weg nicht auf den Rat und die Tat sowie die Erfahrungen der Ehemaligen verzichten wolle. Die große Galerie im Sportlerheim mit Pokalen und Wimpeln, Ehrenplaketten, Bilder und Medaillen zeugt von einer großen Tradition des Gerbstedter Fußballs - die erfolgreiche 69er Mannschaft, die Turniere der Traktormannschaften in Leipzig, der Kreispokalsieg und die erfolgreiche Zeit in der Bezirksklasse.

 

"Wir wollen hier in Gerbstedt keine Luftschlösser bauen und auch keinen Flausen nachgehen",



beschreibt Vizepräsident Hans-Wulf Edner den augenblicklichen Stand. Vom Neuen nicht nur zu erzählen, sondern es auch vorzuzeigen, ist das Ziel.
Die Ehemaligen konnten sich am Samstag davon mit eigenen Augen überzeugen. Die Werbetrommel zu rühren, dass nun alles Aufwärts gehe, genüge manchmal nicht. "Es muss grundlegend Vertrauen geschaffen werden und möglichst viele Menschen dafür begeistert werden." Nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ gut ist die erste Männermannschaft aufgestellt, dahinder ein ordentlicher Nachwuchsbereich. Und nun sollen daneben die Erfahrungen der Ehemaligen noch mit eingebracht werden.

 

Dienstag, den 19. Juli 2011 um 06:11 Uhr

Gerbstedt will raus aus der Versenkung

Geschrieben von MZ

GERBSTEDT/MZ. Der FSV Grün-Weiß Gerbstedt, dessen Fußballer dieses Jahr schon fast in der Versenkung verschwunden waren, sorgt wieder für Gesprächsstoff. Die Nachricht, dass dort Hansjoachim Poschke, der langjährige Präsident des FSV Hettstedt, an die Spitze des Vorstandes gewählt worden ist, ließ ebenso aufhorchen, wie die übrigen personellen Veränderungen bei den Grün-Weißen, sowohl im Vorstand als auch in der Mannschaft, deren Kader ja schon soweit zusammengeschmolzen war, dass die Konkurrenz schon fast mitleidig auf Gerbstedt blickte. Dessen Fußballer dümpelten in der Kreisklasse, Staffel 1, abgeschlagen hinter den Dorfmannschaften auf dem letzten Platz - noch eine Spielklasse tiefer als Augsdorf, Siersleben, Helmsdorf und Zabenstedt, die ebenfalls zur Einheitsgemeinde Gerbstedt gehören. Selbst Rottelsdorf und Friedeburg lagen noch ganz klar vor Gerbstedt.

In dieser Situation erinnerte sich der Gerbstedter Bürgermeister Siegfried Schwarz (CDU) daran, dass der Ehrenpräsident des FSV Hettstedt, Hansjoachim Poschke, einst in Gerbstedt Fußball gespielt hat und bat ihn um Hilfe. Poschke brauchte zunächst Bedenkzeit. "Weil mein Herz ja nach wie vor für den FSV Hettstedt schlägt", wie er begründete. Daher fragte er die Mitglieder des Hettstedter Vorstandes, wie sie die Sache sehen. Als sie zustimmten, ging Poschke daran, sich in Gerbstedt als Ruheständler "noch ein bisschen zu engagieren".

Mitstreiter gewonnen

Allerdings nicht allein. Fußball ist, wie er sagt, ein Mannschaftssport. Nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch am Spielfeldrand. Also suchte er Mitstreiter, die bereit waren, sich mit vor den Karren zu spannen. So das Gerbstedter Urgestein Hans-Wulf Edner, den er für den Verein "reaktivierte" und der sich bereit erklärte, als stellvertretender Vorsitzender für den FSV zu arbeiten. Peter Rößner, langjähriger Jugendleiter beim FSV Hettstedt, gehört ebenfalls zu denen, die bereit waren, den Neuanfang in Gerbstedt mit zu wagen.

Die Voraussetzungen, dem am Boden liegenden Gerbstedter Fußball wieder auf die Beine zu helfen, sind ja so schlecht nicht. Poschke verweist auf den "wunderbaren Sportplatz" und sagt: "Gerbstedt hatte immer gute Fußballer. Sie spielen nur in anderen Vereinen."

Die Stadt war mit ihren Fußballern im Altkreis Hettstedt immerhin die Nummer 2 hinter Hettstedt, und die Zielstellung, innerhalb der nächsten fünf Jahre den Sprung in die Kreisoberliga zu schaffen, also zwei Klassen höher zu spielen, hält Poschke für durchaus realistisch. "Aber das soll's dann auch gewesen sein", verweist er alle weiteren Gerüchte in das Reich der Fabel.

Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 15:26 Uhr

Skandal im Kreispokal der C-Jugend

Geschrieben von Kunze, Frank


FK.Wie schon berichtet, waren die Mädchen und Jungen des FSV Grün Weiß Gerbstedt auf dem besten Weg den Kreispokal in der C-Jugend für sich zu entscheiden. Leider erschien zum letzten Spiel in Siersleben kein Schiedsrichter, so dass dieses Spiel nicht stattfinden konnte.
Beide Trainer hatten sich auch schon auf einen Nachholtermin geeinigt und die Kinder waren „heiß“, denn im 1.Nachholespiel gegen Wimmelburg, wo am eigentlichen Spieltag übrigens auch kein Schiri anreiste, errangen die Gerbstedter einen Sieg.

Doch nun sollte alles anders kommen.

Per Sportgericht wurde dieses Spiel, aus nicht nachvollziebaren Gründen, für beide Mannschaften mit -3 Punkten und -3 Toren gewertet. Des Weiteren wurde der Verein Grün Weiß Gerbstedt nicht termingerecht über dieses Urteil informiert, so dass den Verantwortlichen des Vereins dieses Urteil erst nach Ablauf der Einspruchsfrist vorlag. Auch wurden beide Vereine nicht zum eigentlichen Geschehen angehört, denn am angesetzten Spieltag, den 29.06.2011 stimmten beide Trainer mit dem Staffelleiter einen Nachholtermin ab. An diese Absprache kann sich der Staffelleiter aber offensichtlich nicht mehr erinnern!

Montag, den 06. Juni 2011 um 20:05 Uhr

Fussball ohne Schiri

Geschrieben von Kunze, Frank

FK. Am Sonntag stand das Pokalspiel in der Gerbstedter Fußballjugend der C-Klasse in Siersleben auf dem Programm. Bei schönsten Wetter warteten die Jungs und Mädchen auf den Anpfiff. Doch sie warteten vergebens, denn es war weit und breit kein Schiedsrichter zu sehen.
So entschieden die Trainer, dass wenigstens ein Trainigsspiel mit 2 mal 20 Minuten absolviert wird, damit die Anreise nicht ganz umsonst war. Dieses Spiel gewannen die Gerbstedter mit 2:0 aber dies ist leider ohne Wert.

Bereits am letzten Samstag beim angesetzten Pokalspiel gegen Wimmelburg in Gerbstedt, gab es ebenfalls keinen Schiedsrichter. Auch hier wurde dann wenigstens ein Trainigsspiel ausgetragen. Dieses verloren die Gerbstedter, aber auch das ohne Konsequenzen für die Wertung. Dieses Spiel wird jetzt am 08.06.2011 um 18:00 Uhr in Gerbstedt nachgeholt und wir hoffen, dass dieses mal ein Schiedsrichter vor Ort ist!

Donnerstag, den 27. Januar 2011 um 20:19 Uhr

Großörner hält Spitzenplatz

Geschrieben von MZ

EISLEBEN/HETTSTEDT . In der Landesliga der Kegler konnte Rot-Weiß Großörner nach einem Sieg bei Empor Merseburg seinen Platz im Spitzenfeld verteidigen und liebäugelt nun mit dem Aufstieg. Zwei Runden lang verführe Rot-Weiß über einen sicheren 100-Holz-Vorsprung. Das letzte Paar der Gastgeber konnte etwa 50 Holz zurückholen, doch zu mehr reichte es nicht. Lutz Föhl und Steffen Berndt glänzten mit den besten Ergebnissen.

Aufbau Eisleben musste beim Spitzenreiter Schkopau eine herbe Niederlage einstecken. Die leichte Führung auf den ersten 100 Wurf wandelten die Gastgeber schnell in einen Rückstand um. Auch mit zwei Einwechselspielern gelang es Aufbau nicht, nur ansatzweise an die guten Ergebnisse von Schkopau heran zu kommen. Einziger Lichtblick war Stefan Roßbach, der mit 891 Holz Bester bei Aufbau Eisleben wurde. Am Ende hieß es 5206 zu 4961 für die Hausherren.

Eine überraschende Heimniederlage musste sich der SSV Wolferode gegen Nietleben gefallen lassen. Ein knapper Vorsprung der Gäste konnte im Mittelblock noch ausgebaut werden. Wolferode musste dann aber wechseln und holte den Rückstand nicht mehr auf. Tagesbeste wurden Karl-Heinz Hebner und Andreas Kämpfert.

Montag, den 22. November 2010 um 09:07 Uhr

Brennende Tonne testet Vierbeiner

Geschrieben von MZ
GERBSTEDT/MZ. Hunde im Dunkeln: Eine Übungsstunde der besonderen Art gab es am Samstag auf dem Hundesportplatz in Gerbstedt. Flutlicht und Lagerfeuer wiesen von weitem schon darauf hin. Die Hundefreunde warteten auf die Dämmerung bzw. die Dunkelheit, um mit ihren Hunden unter diesen Bedingungen zu trainieren. "Ich habe als Hundebesitzer eine Verantwortung und es ist wichtig zu wissen, wie mein Vierbeiner auf verschiedene Situationen in der Nacht reagiert", sagt Joachim Ulrich aus Gerbstedt.

Deshalb planten die Mitglieder des Vereins auch in diesem Jahr wieder einen Parcours, der mit auserwählten alltäglichen Situationen den Hund konfrontieren und so sein Wesensverhalten getestet werden sollte. Anfangs mussten die Vierbeiner am offenen Feuer vorbeilaufen, bevor es dann in die Dunkelheit ging. Bereits an der Feuerstelle zeigten die Hunde ganz unterschiedliche Reaktionen. Riesenschnauzer "Dusty" zeigte sich bei dieser Übung völlig unbeeindruckt vom Knistern und Lodern der Flammen, wobei der kleine Schäferhundwelpe "Dago" die Nähe seines Herrchens suchte. "Diese Trainingseinheiten sind für mich und meine Schäferhündin Raska wichtig. Ich möchte endlich, dass sie ihre Schreckhaftigkeit in der Dunkelheit ableg", sagte Hundefreundin Simone Hettwer aus Könnern und frischte zwischendurch einige Grundkommandos wie "Sitz und Platz" immer wieder auf.

 

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Werner Fricke läuft bei Dunkelheit mit seinem Hund an einer brennenden Tonne vorbei. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)

Nach der Übung mit dem Feuer folgten plötzliche, unerkennbare Geräusche aus der Dunkelheit. Ein Sportfreund versteckte sich dafür hinter einem Baum und schüttelte einen mit Steine befüllten Eimer. Und an diesem Punkt des Parcours wurde es richtig laut. Ob Schäferhund, Border Collie, Malinoi, Rottweiler oder Akita Inu, bei dieser Übung zeigten alle Hunde mit Gebell oder Knurren die Gefahr an.

Aber auch gewöhnliche Alltagssituationen wurden geübt. So zum Beispiel Begegnungen mit Passanten oder Spaziergängern in der Dunkelheit oder plötzliches Rascheln. "Es ist erstaunlich wie die Hunde reagieren", sagte Vereinsvorsitzender Uwe Schröter und fügte hinzu, dass man durch solche speziellen Beobachtungen seinen Hund erst richtig kennen lernt und sich so auf seinen Vierbeiner einstellen kann.

Im Anschluss an den dunklem Außenparcours trainierten die Hunde und Herrchen auf dem unter Flutlicht beleuchteten Hundeplatz weiter und festigten beispielsweise Schutzdienstübungen. An diesem speziellen Höhepunkt, der bereits seit 15 Jahren im Verein durchgeführt wird, nahmen auch in diesem Jahr wieder fünfzehn Menschen-Hunde-Paare teil. Insgesamt zählt der Verein über vierzig Mitglieder und an drei Tagen in der Woche kann in Gerbstedt mit dem Hund trainiert werden. Alle Hunderassen sind herzlich willkommen.

Und dass Training sich auszahlt, bewies Werner Fricke mit seiner Akita-Inu-Hündin Amai. Dieser belegte bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im 5 000 Meter-Geländelauf einen zweiten Platz in einer tollen Zeit von 19:26 Minuten.

Montag, den 13. September 2010 um 19:04 Uhr

Fußballherz für den Nachwuchs

Geschrieben von Kunze, Frank
GERBSTEDT.FK.Die E-Jugend des FSV Grün-Weiß Gerbstedt um Trainer Jens Walther konnten sich über neue Sportanzüge freuen. Zum Punktspiel gegen SV Eintracht Quenstedt am letzten Samstag erhielten die Mädchen und Jungen des FSV,
Donnerstag, den 09. September 2010 um 12:35 Uhr

Silbersack ist verärgert über Schatz

Geschrieben von MZ
EISLEBEN/HETTSTEDT/MZ/WBA. Die Debatte um höhere Beiträge für den Landessportbund (LSB) spitzt sich zu. Nachdem Dirk Schatz, Präsident des Kreissportbundes (KSB) Mansfeld-Südharz, seine ablehnende Haltung zu der geplanten Beitragsanhebung kundgetan hat, zeigte sich LSB-Präsident Andreas Silbersack über dessen Äußerungen in der MZ "irritiert und verärgert".
Sonntag, den 05. September 2010 um 19:18 Uhr

Weiter ungeschlagen

Geschrieben von Kunze, Frank
Image Fußball/FK. Im heutigen 3.Punktspiel der C-Jugend des FSV Grün-Weiß Gerbstedt stand die Partie gegen die SG Riestedt/Gonnatal auf dem Programm.
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