Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 10:21 Uhr

Böllerschüsse zum Jubiläum Top Artikel

Geschrieben von  MZ
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FRIEDEBURG/MZ. Dass das Burgfest in Friedeburg in diesem Jahr ganz besonders gefeiert werden sollte, darüber war sich das Festkomitee einig, war es doch die zwanzigste Auflage. Vier Tage dauerte in diesem Jahr das Spektakel - der günstige Termin mit dem Himmelfahrtstag machte es möglich.

An diesem Tag fand die musikalische Eröffnung mit dem Hettstedter Fanfarenzug auf dem Festplatz statt, am Freitag sorgte die Schalmeienkapelle aus Zickeritz, die das Mansfelder Land bereits in Goslar erfolgreich vertreten hatte, für die musikalische Begleitung zum Fackelumzug.

Doch zum Ausschlafen kamen die Friedeburger nicht: Samstag wie Sonntag wurden die Schläfer schon 8 Uhr von der freiwilligen Feuerwehr geweckt, am Samstag gab es ein zweites, unüberhörbares Signal zum Aufstehen: Die Bergmannsschützen von Hettstedt 1860 setzten ihre neu gebaute Kanone mit Böllerschüssen in Aktion, eine Premiere für das Friedeburger Burgfest. Klaus-Dieter Endlich von den Schützen konnte anschließend froh verkünden: "Es hat hervorragend geklappt!"

Hervorragend geklappt hat das Fest von Anfang an, sogar das Wetter spielte mit: Das Karussell kam nicht zum Stehen, so viele Kinder wollten darauf ihre Runden drehen, sich später von Martina Körner zum Tiger, zur Prinzessin oder zum Schmetterling schminken lassen oder mit der geduldigen Tina basteln, mit dem Feuerwehrauto fahren oder auf Fjordpferden reiten.

Inzwischen kämpften vier Mannschaften beim "Ball über die Schnur" um den von der Gemeinde gestifteten Wanderpokal: Den holten sich am Ende die "Reifen Mädels", sechs Mitglieder der Gymnastikgruppe des Sportvereins, trotz schweißtreibender Hitze gegen zum Teil recht junge Mannschaften.

 

Wen die Geschichte Friedeburgs interessierte, der konnte sich in einer ruhigen Ecke am Eingang zum Festplatz in der Bildergalerie informieren, die von Jutta Treydte vom Landschaftspflegeverband Friedeburgerhütte weiter ergänzt worden war mit Informationen über seltene Pflanzen vom Eichberg: Da gab es zum Beispiel Bilder vom Wiesensalbei, Fingerkraut oder Gelbe Windröschen, mit allen wissenswerten Details versehen.

Eigentlich bestand das Fest aus vielen Höhepunkten mit viel Sport und der Friedeburger Hitparade, doch einen ganz besonderen hatte man sich bis zum Sonntag aufgehoben: Im Sportlerheim stellte Siegfried Haaßengier, stellvertretender Ortsbürgermeister, Stadtrat und Festkomitee-Mitglied, den von ihm hergestellten Film über die Burgfeste von 1999 bis 2002 vor, auf dem sich wohl mancher nach fast zehn Jahren wiederfindet.

Und er versprach, dass bis zum nächsten Jahr eine Fortsetzung erfolgen wird. "Wir machen uns alle schon Gedanken, wie wir das nächste Burgfest noch besser und interessanter gestalten können", freute sich die unermüdlich tätige junge Ortsbürgermeisterin von Friedeburg, Ute Schneider.

Zuletzt geändert am: Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 10:27 Uhr
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