Die Feuerwehr selbst hat nun alle Hände voll damit zu tun, ihr Gerätehaus in Ordnung zu bringen. Auch im Gemeindebüro und im Ärztehaus ist noch viel zu tun. Die Stadt Gerbstedt, zu der Friedeburg gehört, hat ihre Hilfe zugesagt.

FRIEDEBURG/MZ. Aufatmen in Friedeburg an der Saale. Nachdem die Fluten in den zurück liegenden Tagen weite Teile des Dorfes unter Wasser gesetzt hatten, kann sich die Ortschaft nun allmählich aus der nassen Umklammerung befreien. Ortschaftsbürgermeisterin Ute Schneider konnte am Donnerstag verfolgen, wie das Wasser stündlich um etwa einen Zentimeter zurück ging. Überall begannen Einwohner mit den Aufräumarbeiten.
"Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen", schätzt Ute Schneider ein. Die Trafostation wurde zum Glück nicht überflutet. Sonst hätten etliche Hausbesitzer ohne Strom ausharren müssen. Auch die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten konnten inzwischen wieder in ihr angestammtes Domizil zurückkehren, nachdem sie zwei Tage lang ins Obsthaus umziehen mussten.
Seit Donnerstag ist auch die Hallesche Straße wieder passierbar. Sie führt an der Saale entlang bis nach Salzmünde. Auch die Bushaltestelle wird nach den Worten der Ortschaftsbürgermeisterin ab Freitag wieder angefahren. Damit brauchen auch die Schüler nicht mehr mit dem Feuerwehrauto im Pendelverkehr transportiert werden, obwohl das für viele der Knirpse eine willkommene Abwechslung war.
Die Feuerwehr selbst hat nun alle Hände voll damit zu tun, ihr Gerätehaus in Ordnung zu bringen. Auch im Gemeindebüro und im Ärztehaus ist noch viel zu tun. Die Stadt Gerbstedt, zu der Friedeburg gehört, hat ihre Hilfe zugesagt.