Bis es am 21. Dezember 2006 doch soweit war. Im Eisleber Wiesenhaus absolvierte "Elsterglanz" seinen ersten öffentlichen Auftritt. "Ich konnte eine Woche nicht pennen", erinnert sich Sven. Bei Gilli sollen es sogar fünf gewesen sein. Und nur ein paar Wochen später tobte das Publikum schon im ausverkauften hallischen "Steintor". Denn zur Premiere waren auch Vertreter einer Konzertagentur unter den Gästen. Der Wahnsinn sei es gewesen, was dann folgte.
Wie am ersten Tag schreiben die Eisleber alle ihre Nummern selbst. Und das kann dauern. "An manchen Tagen gucken wir uns nur an und es kommt nichts dabei raus", erklärt Sven. Ohnehin sei es so, dass nur übrig bleibt, worüber die beiden auch nach dem 200. Mal noch lachen können. Was auf der Bühne so leicht aussieht, erfordert riesigen Aufwand. Vor allem auch personellen. "Freilich stehen wir da oben im Rampenlicht, aber ohne unsere Kumpels läuft nichts", sagt Gilli. Die Freunde seien es auch, welche dafür sorgen "dass wir nicht abheben." Und wer, wenn nicht eine Heerschar fleißiger Frauen und Freundinnen würde Backstage fürs Essen und Getränke sorgen oder die mehr aus tausend Fettbemmen, die in der Pause für die Fans bereitstehen, schmieren?
Ohnehin bekommen die Eisleber zum Abschluss der Tournee immer ein paar Extras geboten, wie den Feuerstrahl aus Svens Gitarre, den ersten selbst fahrenden Einkaufswagen der Welt oder eine pyrotechnische Seeschlacht mit Schiffen aus Styropor, an denen bis kurz vor Beginn gewerkelt wurde. Ausprobiert werden kann da nichts mehr. Es muss halt stimmen. Am Ende sagte Sven: "Weeste Gilli. Ich glowe, es is besser, mir machen an der Stelle Schluss." Um Himmels willen. Aber eine schöpferische Pause muss sein. "Elsterglanz" live gibt es erst wieder im Frühjahr 2012


bin ich auf Ihre WEB-Seite gestossen. Besonders hat mich der Beitrag zur Pferdebahn nach Belleben ...